Lebenslüge einer Künstlerin: Rosemarie Koczÿ

Lebenslüge einer Künstlerin: Rosemarie Koczÿ

Westart | 13.11.2017 | 04:23 Min. | Verfügbar bis 13.11.2018 | WDR

Der Schrecken des Holocaust spielt in ihrem Werk eine herausragende Rolle. Davon zeugen die Bilder und Skulpturen, die noch bis zum 19. November in der Kunsthalle Recklinghausen zu sehen sind. Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus "Ich webe Euch ein Leichentuch", mit dem Rosemarie Koczÿ an die Opfer der Shoah erinnert und in dem sich – so hatte es viele Jahre den Anschein – ihre eigene Lebensgeschichte spiegelt. 1939 in Recklinghausen geboren, hatte sie sich als Jüdin und KZ-Überlebende ausgegeben. Jetzt haben die Ausstellungsmacher umfangreiches Recherchematerial veröffentlicht, dass die autobiografischen Angaben als Lüge entlarvt.Autor/-in Anke Rebbert