Gurlitt: Der Skandal um die NS-Kunst und seine Folgen

Gurlitt: Der Skandal um die NS-Kunst und seine Folgen

13.11.2017 | 29:55 Min. | Verfügbar bis 13.11.2018 | WDR

Im Frühjahr 2012 entdeckten Ermittler in der Schwabinger Wohnung von Cornelius Gurlitt einen sagenhaften Kunstschatz, rund 1.300 Objekte, darunter Werke von Beckmann, Klee, Kokoschka, Chagall und Picasso. 2014 kamen noch einmal rund 200 Werke aus seinem Salzburger Haus dazu. Der etwas verschrobene ältere Herr hatte sie von seinem Vater, dem NS-Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, geerbt. Viele der Werke galten seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen. Dabei hatte Gurlitt sie nur niemandem gezeigt. Der Wert wurde vollmundig und voreilig auf Millionen-, wenn nicht gar Milliardenhöhe geschätzt. Autor-in: Katja Lüber, Jörg Jung