Mediathek

Doku & Reportage

Film & Serie

Märchen

Kultur

Comedy & Unterhaltung

Ich stelle mich

Ich stelle mich - Gregor Gysi

Gregor Gysi

21.08.2016 | 59:44 Min.

"Ich stelle mich" - dieses Versprechen gibt Gregor Gysi Moderatorin Sandra Maischberger und den WDR-Zuschauern. Populistisch, schlagfertig und charmant: Kaum ein Politiker polarisiert wie Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der "Linken". Die einen sehen ihn als Robin Hood der Ostdeutschen, die anderen als "Nachlassverwalter des Bösen". Seit einem viertel Jahrhundert prägt der Berliner die Opposition im Bundestag. Die Folge des Lebens als Vollblutpolitiker: Freundschaften und Ehen zerbrachen, drei Herzinfarkte, eine schwere Gehirnoperation. "Wenn ich 1989 gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich es nicht gemacht", gesteht er Sandra Maischberger. Seine engste Freundin seit der Schulzeit, Barbara Erdmann, ist überzeugt: "Ohne Politik wäre er glücklicher geworden." Wieso ist Gregor Gysi nicht Schauspieler geworden, wie seine Mutter es sich wünschte? Was bereut er, worauf ist er stolz? Wie geht er mit dem bis heute anhaltenden Vorwurf um, mit der Stasi kooperiert zu haben? Zieht er sich ganz aus der Politik zurück, wenn er im Herbst seinen Fraktionsvorsitz abgeben wird? Gregor Gysi stellt sich den Fragen von Sandra Maischberger und wird im Studio von seiner Schwester, der Schauspielerin Gabriele Gysi, seiner besten Freundin Barbara Erdmann und dem engen Freund Lothar de Maizière begleitet. Über mehr Umverteilung durch Millionärssteuer, höhere Erbschaftssteuer oder mindestens 500 Euro Hartz IV streitet er im "Rede-Duell" mit dem Wirtschaftsjournalisten Rainer Hank. Und schließlich erklärt Gregor Gysi bei der "Ich stelle mich"-Aktion, wie eine gute Ehe funktioniert. Sandra Maischberger knüpft mit dem Talkformat "Ich stelle mich" an die legendäre gleichnamige Interviewsendung mit Claus Hinrich Casdorff an.  |  video