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Aktuelle Stunde

Mutter und Kind

Wie klappt's... mit der offenen Ganztagsschule?

Aktuelle Stunde | 23.08.2016 | 05:41 Min.

1. Eva Emrich aus Essen hat KEINEN OGS-Platz für ihren Sohn bekommen, der ab Mittwoch in die Grundschule geht. Begründung: Sie arbeite zwar jeden Tag bis 17 Uhr, aber ihr Mann ja "nur" in der Nachtschicht, der könne sich ja tagsüber um das Kind kümmern! Jetzt hat die Mutter zumindest bis 14.30 Uhr einen Platz in der vom Förderverein der Schule gesponserten Elterninitiative ergattert... in einem Container werden dort die Kinder knapp drei Stunden betreut. Das Paradoxe an der Geschichte: Für 80.000 Euro haben Schule UND Eltern diese Möglichkeit geschaffen, weil die Stadt Essen nur 50 Prozent des OGS-Bedarfs abdecken kann. 2. Anke Sichelschmidt arbeitet bei der AWO und ist Leiterin der 19 OGS-Einrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Schon lange bemängelt sie die schlechte Ausstattung der Einrichtungen (Betreuung im Keller, zu viele Kinder auf zu wenig Raum, etc) und die nicht vorhandenen Qualitätsstandards: "Es müssen einfach vom Land NRW Gesetze her, die Standards vorschreiben und sichern!" 3. Nicole Matthias hat ein Kind auf der weiterführenden Schule uns eins in der Grundschule und ärgert sich vor allem über die unflexiblen Bring- und Abholzeiten: Jeden Tag muss ihr Kind bis 16 Uhr in der OGS bleiben, auch wenn die Mutter gar nicht arbeitet. Dafür darf sie aber erst um 8 Uhr bringen, obwohl sie dann schon längst auf der Arbeit sein müsste...  |  video

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Ich stelle mich

Ich stelle mich - Gregor Gysi

Ich stelle mich - Gregor Gysi

21.08.2016 | 59:44 Min.

"Ich stelle mich" - dieses Versprechen gibt Gregor Gysi Moderatorin Sandra Maischberger und den WDR-Zuschauern. Populistisch, schlagfertig und charmant: Kaum ein Politiker polarisiert wie Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der "Linken". Die einen sehen ihn als Robin Hood der Ostdeutschen, die anderen als "Nachlassverwalter des Bösen". Seit einem viertel Jahrhundert prägt der Berliner die Opposition im Bundestag. Die Folge des Lebens als Vollblutpolitiker: Freundschaften und Ehen zerbrachen, drei Herzinfarkte, eine schwere Gehirnoperation. "Wenn ich 1989 gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich es nicht gemacht", gesteht er Sandra Maischberger. Seine engste Freundin seit der Schulzeit, Barbara Erdmann, ist überzeugt: "Ohne Politik wäre er glücklicher geworden." Wieso ist Gregor Gysi nicht Schauspieler geworden, wie seine Mutter es sich wünschte? Was bereut er, worauf ist er stolz? Wie geht er mit dem bis heute anhaltenden Vorwurf um, mit der Stasi kooperiert zu haben? Zieht er sich ganz aus der Politik zurück, wenn er im Herbst seinen Fraktionsvorsitz abgeben wird? Gregor Gysi stellt sich den Fragen von Sandra Maischberger und wird im Studio von seiner Schwester, der Schauspielerin Gabriele Gysi, seiner besten Freundin Barbara Erdmann und dem engen Freund Lothar de Maizière begleitet. Über mehr Umverteilung durch Millionärssteuer, höhere Erbschaftssteuer oder mindestens 500 Euro Hartz IV streitet er im "Rede-Duell" mit dem Wirtschaftsjournalisten Rainer Hank. Und schließlich erklärt Gregor Gysi bei der "Ich stelle mich"-Aktion, wie eine gute Ehe funktioniert. Sandra Maischberger knüpft mit dem Talkformat "Ich stelle mich" an die legendäre gleichnamige Interviewsendung mit Claus Hinrich Casdorff an.  |  video

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