(16.02 Uhr)

Runen und Hakenkreuze auf Klahn-Altären in Niedersachsen

Im Streit um die Nazi-Vergangenheit des norddeutschen Kirchenkünstlers Erich Klahn hat die Landeskirche Hannover ein wissenschaftliches Gutachten vorgelegt. Demnach vermischte Klahn, der seit 1921 Mitglied der NSDAP war, bis 1945 in seinen Bildern religiöse und politische Motive. So finden sich auf einem Alter im Kloster Mariensee bei Hannover ein gerundetes Hakenkreuz und Runen. Klahn, der 1978 starb, ist vor allem für seine religiöse Kunst bekannt. Das Klostermuseum Mariensse will seine Werke nicht mehr zeigen. Dagegen haben die Erben Erich Klahns geklagt.