(16.23 Uhr)

Spanische Schriftsteller kritisieren Gedenken an Cervantes

Spanische Schriftsteller und Intellektuelle haben den Umgang der spanischen Regierung mit dem Schriftsteller Miguel de Cervantes kritisiert. Anlässlich des 400. Todestages des Autors von "Don Quijote" gebe es bisher kein offizielles Programm. Schriftsteller wie Javier Marías und Arturo Pérez Reverte beklagten, Spanien lasse seine kulturellen Größen wie Cervantes in Vergessenheit geraten. In Großbritannien dagegen sei der ebenfalls vor 400 Jahren verstorbene William Shakespeare in Schulen, Theatern und in der Gesellschaft präsent.