(16.51 Uhr)

Syrischer Pianist spielt auf Kölner Bahnhofsvorplatz

Der syrisch-palästinensische Pianist Aiham Ahmed ist am Samstag auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz aufgetreten. Der 27-Jährige spielte im Rahmen einer Kundgebung syrischer Flüchtlinge gegen Gewalt und Sexismus. Aiham Ahmed hatte bis September vergangenen Jahres im Flüchtlingslager Jarmuk am Rande von Damaskus gelebt und dort inmitten von Trümmern regelmäßig auf der Straße musiziert. Nachdem Anhänger der Terrormiliz IS sein Klavier anzündeten und ihn bedrohten, floh er nach Deutschland. Im Dezember erhielt er in Bonn den erstmals vergebenen Beethoven-Menschenrechtspreis. Auf der Kölner Kundgebung spielte Aiham Ahmed eigene Lieder, aber auch Stücke von Beethoven.