(14.20 Uhr)

Taskforce zur Kunstsammlung Gurlitt zieht positive Bilanz

Die Expertenkommission zur Erforschung der spektakulären Münchner Kunstsammlung von Cornelius Gurlitt hat trotz der Kritik an ihrer Arbeit eine positive Bilanz gezogen. Taskforce-Chefin Ingeborg Berggreen-Merkel sagte bei der Vorstellung des Abschlussberichts in Berlin, zu sämtlichen Werken aus dem Münchner Bestand seien die Grundrecherchen abgeschlossen. Das Material stehe nun für weiterführende Recherchen zur Verfügung. In der zweijährigen Arbeit hat sich nur bei fünf von rund 500 raubkunstverdächtigen Werken Nazi-Unrecht nachweisen lassen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters kündigte eine Fortsetzung der Forschung an. Für das zunächst auf ein Jahr befristete Projekt würde eine Million Euro aus ihrem Haushalt bereitgestellt.