Mutter Teresa – ein Leben im Glauben und für die Armen

Mutter Teresa – ein Leben im Glauben und für die Armen

Von Constanze Pilaski

Sie zählte zu den berühmtesten Frauen des 20. Jahrhunderts: Mutter Teresa. Die kleine Nonne im einfachen weißen Sari mit blauer Borte wurde durch ihr humanitäres Engagement weltweit bekannt. Am 5. September 1997 verstarb sie in der indischen Metropole Kalkutta.

Mutter Teresa (links) in einer ihrer Heimat typischen Tracht.

Mutter Teresa wurde 1910 im damaligen Osmanische Reich als Agnes Gonxha Bojaxhiu (links im Bild) in eine katholische albanische Familie geboren. Mit 18 Jahren verließ die junge Agnes ihre Heimat und bat bei einer irischen Ordensgemeinschaft um Aufnahme. Kurz darauf wurde sie von den Loreto-Schwestern nach Indien geschickt. Dort absolvierte sie das Noviziat und war bis 1946 als Lehrerin sowie Schuldirektorin tätig.

Mutter Teresa wurde 1910 im damaligen Osmanische Reich als Agnes Gonxha Bojaxhiu (links im Bild) in eine katholische albanische Familie geboren. Mit 18 Jahren verließ die junge Agnes ihre Heimat und bat bei einer irischen Ordensgemeinschaft um Aufnahme. Kurz darauf wurde sie von den Loreto-Schwestern nach Indien geschickt. Dort absolvierte sie das Noviziat und war bis 1946 als Lehrerin sowie Schuldirektorin tätig.

Durch ein mystisches Erlebnis mit Jesus, so erklärte es Mutter Teresa, habe sie das Bedürfnis verspürt, den Armen zu helfen. Mit der von ihr gegründeten Ordensgemeinschaft "Missionarinnen der Nächstenliebe" kümmerte sich Mutter Teresa fortan um die Armen, Kranken und Sterbenden von Kalkutta – und lebte mit ihnen zusammen.

Ihr Engagement blieb nicht nur auf die indische Metropole beschränkt, wodurch Mutter Teresa weltweit bekannt wurde. Politiker und einflussreiche Persönlichkeiten fühlten sich geehrt durch einen Besuch der Nonne (hier bei dem Treffen mit Lady Di). Mutter Teresa nutzte wiederum die Kontakte und sammelte Geld für ihre Projekte.

Für ihr unermüdliches Engagement erhielt Mutter Teresa zahlreiche Auszeichnungen. 1979 wurde der Ordensfrau der Friedensnobelpreis in Oslo verliehen. Sie nahm ihn nach eigenen Worten stellvertretend entgegen für alle "Nackten, Hungrigen, Verkrüppelten, Blinden und Armen sowie für alle Menschen, die ausgestoßen sind".

Kurz nach der Unabhängigkeit Indiens hatte Mutter Teresa die indische Staatsbürgerschaft angenommen. Nach ihrem Tod am 5. September 1997 mit 87 Jahren wurde sie durch ein Staatsbegräbnis geehrt und in einem Grab (siehe Bild) in dem von ihr gegründeten Kloster beigesetzt.

Einer ihrer großen Führsprecher war Papst Johannes Paul II. In Rekordzeit veranlasste er die Seligsprechung der verstorbenen Nonne. Zur Heiligen Mutter Teresa wurde sie durch Papst Franziskus 2016. Bei den Feierlichkeiten auf dem Petersplatz in Rom (Bild) nannte Franzsiskus Mutter Teresa eine unermüdliche Arbeiterin der Barmherzigkeit.

Stand: 25.08.2017, 10:57 Uhr