Reformation: "Der geteilte Himmel" im Ruhr Museum

Reformation: "Der geteilte Himmel" im Ruhr Museum

  • Schau beleuchtet Religionsgeschichte
  • 800 kulturhistorische Exponate
  • Ausstellung dauert bis Ende Oktober

In einer Sonderschau beleuchtet das Ruhr Museum in Essen seit Sonntag (02.04.2017) die Religionsgeschichte von NRW seit der Reformation.

Die Schau "Der geteilte Himmel. Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr" zeigt bis Ende Oktober anhand von mehr als 800 kulturhistorischen Exponaten den religiösen Wandel, der sich vor allem durch die Migrationsbewegungen während der Industrialisierung und nach dem Zweiten Weltkrieg ergeben hat.

Objekte waren teilweise noch nie ausgestellt

Präsentiert werden Gemälde und Skulpturen, Altargerät, Möbel, Textilien, Grafiken und Bücher, die teilweise noch nie ausgestellt wurden.

Unter anderem sind die Kanzel einer muslimisch-arabischen Gemeinde in Bochum, Ausstattungsstücke aus Tempeln und Synagogen des Ruhrgebiets, kostbares Abendmahlgerät, eine Beschneidungsbank, Ikonen sowie Statuen aus dem Essener Domschatz zu sehen.

NRW-Kulturministerin Kampmann bei Ausstellungseröffnung

Bei der Ausstellungseröffnung sagte NRW-Kulturministerin Christina Kampmann (SPD), die Schau nehme die Besucher "mit auf eine Zeitreise und zeigt, wie vielfältig die Religionsgeschichte Nordrhein-Westfalens ist."

Die Ausstellung sende die Botschaft, das der "geteilte Himmel" ein "gemeinsamer Himmel aller Menschen, unabhängig von ihrem Glauben ist", so Kampmann.

Schau ist Teil des Programms zum 500. Reformationsjubiläum

Die Ausstellung "Der geteilte Himmel" ist Teil des gleichnamigen Programms mit mehr als 130 Veranstaltungen zum 500. Reformationsjubiläum unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU).

Stand: 02.04.2017, 18:09