"Passagen": Die Highlights der Kölner Design-Woche

"Passagen": Die Highlights der Kölner Design-Woche

Von René Spitz

Orangene Flaggen an den Gebäuden weisen wie jedes Jahr den Weg: Die "Passagen" zeigen in den Kreativ-Vierteln Kölns wieder neues, internationales Design - und öffnen Orte, die sonst nicht zugänglich sind. Unser Designexperte René Spitz ist auf dem Festival unterwegs und präsentiert seine Highlights.

Werke des Designers Sammy Rio und des Fotografen Grégoire Alexandre im Gereonskloster

Die französische Stiftung "Villa Noailles" fördert alljährlich Nachwuchsdesigner mit dem ungewöhnlichen Stipendium "Design Parade". Arbeiten der Preisträger zeigt das Hotel "The Quest" in der Kapelle des Gereonsklosters (Gereonskloster 12, Kapelle).

Die französische Stiftung "Villa Noailles" fördert alljährlich Nachwuchsdesigner mit dem ungewöhnlichen Stipendium "Design Parade". Arbeiten der Preisträger zeigt das Hotel "The Quest" in der Kapelle des Gereonsklosters (Gereonskloster 12, Kapelle).

"21 Common Things", also 21 Gegenstände des Alltags (unter anderem Plastiktüte, Gießkanne oder Kleiderbügel) hat Thomas Schnur untersucht und in Beziehung zu seinen eigenen Entwürfen gesetzt (Galerie Pop;68, Bismarckstr. 68).


Die italienische Gruppe "Superstudio" hat ab 1966 das internationale Design vehement verändert. Eine Auswahl ihrer Arbeiten sind im Wohn- und Atelierhaus des Architekten Oswald Mathias Ungers zu sehen (UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft, Belvederestr. 60).


Nur fünf Jahre nach ihrer Gründung zählt das Kölner Büro "kaschkasch" bereits zu einer festen Größe der Szene...

...In ihrer Werkschau erzählt es die Geschichten hinter ihren Arbeiten (Galerie Ruttkowski;68, Bismarckstr. 70).


Das italienische Kulturinstitut ehrt den herausragenden Gestalter Gio Ponti...

...mit einer Ausstellung und einem 35-minütigen Dokumentarfilm (Filmbeginn zur vollen Stunde, Universitätsstr. 81).


Die Kellerbar des Hotels Monte Christo wurde von der Hochschule Mainz mit einer Installation gestaltet: Raum, Atmosphäre, Produkte, Musik und Kölsch bilden ein umfassendes "Zwischendrin" (Große Sandkaul 24/Kellerbar). 


Und darüber hinaus: Einblicke und Anregungen für die Entscheidung beim Möbelkauf vermitteln mehr als 70 Designer beim 10. "Designparcours" im gesamten Viertel Ehrenfeld: zum Beispiel der Teppichdesigner Jan Kath (Venloer Str. 16), die traditionsreiche Leuchtenmarke Midgard (bei Aesop, Pfeilstr. 45) und der italienische Designer Antonio Citterio (bei Kartell, Hahnenstr. 11).

Beliebte "Passagen"-Station ist dieses Jahr auch wieder die DesignPost, unmittelbar gegenüber der Messe (Deutz-Mülheimer Str. 22a). Der Showroom zeigt 30 Kollektionen, unter anderem von Ingo Maurer.  

Stand: 16.01.2017, 11:10 Uhr