Von Tintoretto bis zu Mordillo

Von Tintoretto bis zu Mordillo

Alles auf Anfang – im TV wird wieder getalkt, die Fußball-Bundesliga läuft wieder und mit dem Ende der Schulferien ist die Sommerpause endgültig vorbei. Auch die Museen in NRW sind nach der Ferienzeit wieder am Start – und zwar mit ganz großen Namen.

Joan Miró, Fliehendes junges Mädchen, 1967, bemalte Bronze, Colleciton Fondation Marguierite et Aimé Maeght, Saint-Paul, France

"Miró - Welt der Monster" in Brühl

Fantastische Wesen gibt es ab dem 3. September 2017 im Max Ernst Museum in Brühl zu sehen. Die Schau "Miró - Welt der Monster" präsentiert bis zum 28. Januar das weniger bekannte plastische Werk des spanischen Künstlers Joan Miró (1893-1983). Rund 40 bis zu drei Meter hohe Bronzeplastiken stehen im Zentrum der Ausstellung, die insgesamt 67 Werke umfasst.

"Miró - Welt der Monster" in Brühl

Fantastische Wesen gibt es ab dem 3. September 2017 im Max Ernst Museum in Brühl zu sehen. Die Schau "Miró - Welt der Monster" präsentiert bis zum 28. Januar das weniger bekannte plastische Werk des spanischen Künstlers Joan Miró (1893-1983). Rund 40 bis zu drei Meter hohe Bronzeplastiken stehen im Zentrum der Ausstellung, die insgesamt 67 Werke umfasst.

"Mordillo - The Very Optimistic Pessimist" in Oberhausen

Mit Knollennasen wurde Guillermo Mordillo weltberühmt. Aus Anlass seines 85. Geburtstags widmet die Ludwiggalerie in Oberhausen dem Schöpfer der sprachlosen Comicfiguren eine Retrospektive mit über 150 Originalen. "Mordillo - The Very Optimistic Pessimist" ist seit 25 Jahren die erste umfassende Ausstellung mit Werken des argentinischen Zeichners in Deutschland. Zu sehen sind seine liebevollen Wesen vom 24. September 2017 bis 7. Januar 2018.

"Tintoretto - A Star was Born" in Köln

Als erstes Museum startet das Wallraf-Richartz Museum in Köln mit dem internationalen Ausstellungsreigen zum 500. Geburtstag des Malergenies Jacopo Tintoretto (1518-1594) im kommenden Jahr. Die Ausstellung "Tintoretto – A Star was Born" in Köln widmet sich erstmals dem Frühwerk des in Venedig geborenen Künstlers. Die Jubiläumsschau läuft vom 6. Oktober 2017 bis zum 28. Januar 2018. Gezeigt werden neben religiösen, allegorischen und erotischen Gemälden des Künstlers auch Porträts, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen.

"Die Impressionisten in der Normandie" in Münster

Zerklüftete Felsen, steile Klippen und tosende Meereswellen: Claude Monet, Auguste Renoir und andere Maler des Impressionismus stellten ihre Staffeleien gerne an den Stränden, Dörfern und Küstenstädte der Normandie auf. Dorthin entführt das Kunstmuseum Pablo Picasso in Münster seine Besucher mit der Ausstellung "Die Impressionisten in der Normandie" (14. Oktober bis 21. Januar). Parallel dazu zeigt das Haus die Schau "Picassos Natur".

"Revolution in Rotgelbblau - Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst" in Herford

13 Stäbe und zwei Bretter - mehr brauchte Gerrit Rietveld nicht für seinen Red Blue Chair. Der reduzierte, farbige Armlehnstuhl des niederländischen Architekten und Designers zählt zu den Designikonen des 20. Jahrhunderts. Rietveld war eines der einflussreichsten Mitglieder der 1917 von Theo van Doesburg und Piet Mondrian gegründeten Künstlergruppe De Stijl, die sich für eine funktionale Kunst einsetzte. Anlässlich des großen De Stijl-Jubiläums in den Niederlanden zeigt das Museum Marta Herford vom 14. Oktober 2017 bis 4. Februar 2018 einen Teil der Bestände des Centraal-Museum Utrecht, das die weltweit umfangreichste Rietveld-Sammlung besitzt.

"Édouard Manet" in Wuppertal

Édouard Manet (1832-1883) war ein Außenseiter, Einzelgänger und Zweifler. Bis heute fasziniert sein rätselhaftes Werk. Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal widmet dem Wegbereiter des Impressionismus vom 24. Oktober 2017 bis 25. Februar 2018 eine umfassende Ausstellung. Zu sehen sind Exponate aus allen Schaffensperioden des Pariser Künstlers: beginnend mit den ersten Bildern als Schüler von Thomas Couture bis hin zu den letzten Gartenbildern aus Rueil von 1882.

"Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen" in Bonn

Die Kunstsammlung von Cornelius Gurlitt hat weltweit für Aufsehen und Aufregung gesorgt, als sie im Jahr 2012 an die Öffentlichkeit kam. Die Sammlung stammt aus dem Nachlass seines Vaters, dem NS-Kunsthändler Hildebrand Gurlitt. Bis heute ist die Herkunft von nur wenigen Werken geklärt. "Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen" in der Bundeskunsthalle in Bonn zeigt vom 3. November 2017 bis zum 11. März 2018 in Bonn rund 250 Bilder aus dem Gurlitt-Nachlass, die in enger Verbindung mit dem NS-Kunstraub stehen. Parallel dazu gibt es im Kunstmuseum Bern so genannte Entartete Kunst aus der Sammlung zu sehen.

"Hauchkörper als Lebenszyklus": Rebecca Horn in Duisburg

Überlebensgroße, spitze Stäbe aus Messing bewegen sich in präzise komponierten Choreografien aufeinander zu und voneinander weg:  Hauchkörper nennt die Bildhauerin Rebecca Horn diese raumgreifenden Installationen. Die neuesten davon zeigt das Lehmbruck-Museum in Duisburg im Rahmen einer Ausstellung vom 24. November 2017 bis 4. April 2018. Als Künstlerin hat die mehrmalige Documenta-Teilnehmerin in den letzten Jahrzehnten ein umfassendes und stringentes Werk geschaffen. Als erste Frau wurde sie im Juni 2017 mit den Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg geehrt. Der Preis für das Lebenswerk gehört zu den international renommierten Auszeichnungen für Bildhauer.

Stand: 26.08.2017, 06:00 Uhr