Sisyphos-Rucksäcke und Fleisch-Kleider

Sisyphos-Rucksäcke und Fleisch-Kleider

Fleisch, Haut, Haare, Leder, Brot und Eis: Die Künstlerin Jana Sterbak verwendet Materialien, die die Vergänglichkeit spürbar machen. Im Duisburger Lehmbruck Museum ist ihr eine Ausstellung gewidmet.

Eine Frau posiert in einem Kleid aus Fleisch-Stücken

Um große Themen wie Liebe, Leben und Tod kreisen die Arbeiten der tschechisch-kanadischen Künstlerin Jana Sterbak. Bereits Jahrzehnte vor Lady Gaga zeigte sie ein Kleid aus Fleisch, um die Vergänglichkeit und Sterblichkeit zu demonstrieren. (Vanitas: Flesh Dress For An Albino Anorexic, 1987)

Um große Themen wie Liebe, Leben und Tod kreisen die Arbeiten der tschechisch-kanadischen Künstlerin Jana Sterbak. Bereits Jahrzehnte vor Lady Gaga zeigte sie ein Kleid aus Fleisch, um die Vergänglichkeit und Sterblichkeit zu demonstrieren. (Vanitas: Flesh Dress For An Albino Anorexic, 1987)

Unter dem Titel "Life-Size. Lebensgröße“ stellt die Retrospektive im Duisburger Lehmbruck Museum Sterbaks Werke über den Körper und sein Maß in den Mittelpunkt. (Remote Controll II, 1989)

Die Ausstellung gibt einen Überblick über das Werk einer der bedeutendsten Protagonistinnen der Konzeptkunst. (Cones Hand, 1979)

Jana Sterbaks subversive und ironisch-humorvolle Kunst steckt voller Anspielungen. Sie setzt körperliche Erfahrungen eindringlich um und findet poetische und rätselhafte Bilder, die entschlüsselt werden wollen. (Mask ,2015)

Exemplarisch zeigen Werke aus unterschiedlichen Phasen ihrer Karriere, wie die Künstlerin mittels einfacher Eingriffe verfremdete bis groteske Situationen schafft, die unsere von Umbrüchen geprägten Lebensbedingungen grundsätzlich befragen. (Bread Bed, 1996)

Hilfestellung für das Absurde? Die Sinnlosigkeit als Sport? Dieser Rucksack für Sysiphos lässt einen selbst die schwerste Bürde auf die leichte Schulter nehmen. (Sisyphus Sport, 1997)

Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Galerie im Taxispalais Innsbruck entstanden und noch bis zum 11. Juni 2017 im Lehmbruck Museum zu sehen. (Planetarium, 2003)

Stand: 11.03.2017, 06:00 Uhr