Millionenzusagen für Schutz von Kulturgütern im IS-Gebiet

Millionenzusagen für Schutz von Kulturgütern im IS-Gebiet

Auf einer Geberkonferenz in Paris haben mehrere Staaten Hilfen für den Schutz von Kulturgütern in den Gebieten der Terrormiliz Islamischer Staat zugesagt.

Wie der französische Präsident François Hollande bekannt gab, seien mehr als 70 Millionen Euro zusammen gekommen. Das Ziel sei, 100 Millionen Euro für den Schutz historischer Städten in Syrien und im Irak bereitzustellen, um eine weitere Zerstörung zu verhindern. Außerdem soll das Geld eingesetzt, um Artefakte zu lagern und zu restaurieren. Die Terrormiliz hat etwa in der antiken Oasenstadt Palmyra in Syrien oder in Nimrud im Irak Kulturschätze zerstört. Frankreich sagte gut 28 Millionen Euro zu, außerdem beiteiligen sich Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Luxemburg.

Stand: 20.03.2017, 15:52