Orte der Kreativität: Dichter und ihre Häuser

Orte der Kreativität: Dichter und ihre Häuser

Nicht nur das Goethe-Haus ist ein Publikumsmagnet, es gibt über 200 öffentliche Dichterhäuser in Deutschland. Ein reich bebildertes Buch dazu haben Fotograf Achim Bednorz und der Germanist Bodo Plachta veröffentlicht.

Dichterhäuser

Schillers Geburtshaus ist ein typisches Handwerkerhaus in der Altstadt von Marbach am Neckar.

Schillers Geburtshaus ist ein typisches Handwerkerhaus in der Altstadt von Marbach am Neckar.

Später, in Weimar, bezog er das Haus an der damaligen "Esplanade" und versprach sich die "Annehmlichkeiten einer bequemen und gesunden Wohnung". Sein Arbeitszimmer dort ist mit damals modernen Papiertapeten und Bordüren versehen.

Anna Seghers wohnte im oberen Stockwerk eines Mietshauses in Berlin-Adlershof.

Das Wohnzimmer in Seghers Wohnung mit der prall gefüllten Bücherwand. Im Flur brachte sie weitere Teile ihrer Bibliothek unter.

Karl May ließ als Zeichen seines Erfolgs unter dem Dach seines Hauses in Radebeul den Namen "Villa Shatterhand" anbringen.

Der Schreibtisch im Arbeitszimmer war an Karl Mays Körpergröße genau angepasst.

Hans Falladas Haus in Carwitz ist "ein richtiges altes Gutshaus, urgemütlich".

Falladas Arbeitszimmer, der "Prunkraum des Hauses".

Das bei Münster gelegene Rüschhaus, das sich der Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun als Landsitz erbaut hat, war - neben der Meersburg am Bodensee - Heimat von Annette Droste-Hülshoff.

Der Arbeitsplatz Annette von Droste-Hülshoffs im Rüschhaus. Hier entstand die Novelle "Die Judenbuche".

Stand: 15.08.2017, 11:23 Uhr