Schwerverletzte nach Kohlenmonoxid-Austritt

Rettungsdienst

Giftiges Gas in Hagener Wohnung

Schwerverletzte nach Kohlenmonoxid-Austritt

In Hagen sind in der Nacht zu Donnerstag (07.01.16) zehn Menschen mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Zwei Erwachsene erlitten lebensgefährliche Verletzungen.

Das Kohlenmonoxid war in einer Wohnung ausgetreten, in der eine Gastherme und ein Holzofen betrieben wurden. Die Feuerwehr barg die 30 Jahre alte Frau und ihren 41-jährigen Ehemann bewusstlos aus dem Mehrfamilienhaus. Sie werden in einer Spezialklinik in Aachen behandelt, wo es eine besondere Druckkammer gibt, in der die Verletzten mit reinem Sauerstoff versorgt werden. Sie befinden sich inzwischen außer Lebensgefahr.

Ermittler gehen von Unglück aus

Bisher gehen die Ermittler von einem Unglück aus. Das Kohlenmonoxid war aus einer Gastherme im Badezimmer ausgetreten. Das Gerät funktionierte einwandfrei, so die Polizei. Offenbar handelte es sich "um eine Verkettung unglücklicher Umstände". Fünf Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren sowie die Nachbarin mit zwei weiteren Kindern wurden vorsorglich ebenfalls in Krankenhäusern behandelt. Sie erlitten aber keine schweren Verletzungen.

Stand: 07.01.2016, 13:59