NRW soll wetterfest gemacht werden

NRW soll wetterfest gemacht werden

Der Landtag hat am Donnerstag den ersten Klimaschutzplan für Nordrhein-Westfalen verabschiedet. Er enthält mehr als 200 Maßnahmen für Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel. Ein Überblick.

Windräder drehen sich im Vordergrund einer Industrielandschaft

Klimaschutz und Wirtschaft sollen näher zusammenrücken. Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, in die jeweils energie- und ressourceneffizienteste Technik zu investieren. "Klimaschutz soll zusätzliche Impulse für Forschung und Entwicklung, für Investitionen in neue Produkte und Dienstleistungen geben, neue Arbeitsplätze schaffen und vorhandene Arbeitsplätze sichern", heißt es im Klimaschutzplan. So soll ein Klimaschutz-Support-Center oder eine Plattform "Klimaschutz und Industrie NRW" geschaffen werden.

Klimaschutz und Wirtschaft sollen näher zusammenrücken. Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, in die jeweils energie- und ressourceneffizienteste Technik zu investieren. "Klimaschutz soll zusätzliche Impulse für Forschung und Entwicklung, für Investitionen in neue Produkte und Dienstleistungen geben, neue Arbeitsplätze schaffen und vorhandene Arbeitsplätze sichern", heißt es im Klimaschutzplan. So soll ein Klimaschutz-Support-Center oder eine Plattform "Klimaschutz und Industrie NRW" geschaffen werden.

Die Landesregierung möchte mit gutem Beispiel voran gehen: Die eigene Landesverwaltung soll bis zum Jahr 2030 insgesamt klimaneutral werden. Es gelte, einen jährlichen Ausstoß von geschätzten knapp 1,2 Millionen Tonnen CO2 zu vermeiden, zu vermindern und über geeignete Maßnahmen zu kompensieren.

Der Klimaschutzplan soll auch dazu beitragen, "die Verwundbarkeit Nordrhein-Westfalens gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels zu verringern". Kurz: NRW soll wetterfest gemacht werden. Bürger, Unternehmen und Kommunen sollen für das Thema sensibilisiert werden, die Forst- und Landwirtschaft sich auf die veränderten Klimabedingungen einstellen.

Ursprünglich fand sich im Entwurf des Klimaschutzplans auch der Vorschlag für eine Informationskampagne "Mein Wäschetrockner ist eine Leine" - für CDU-Oppositionsführer Armin Laschet nur ein Beispiel für insgesamt zu viele kleinteilige Maßnahmen im Klimaschutzplan. Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) erklärte darauf zwar, die Maßnahme sei im verabschiedeten Plan gar nicht mehr enthalten. Daraufhin verschickte die CDU aber eine Pressemitteilung, in der sie detailliert klarstellte, dass die kritisierte Maßnahme nur in einen anderen Vorschlag eingeflossen wäre - und bezichtigte Remmel gar der Falschaussage.

Stand: 17.12.2015, 22:08 Uhr