Warum gibt es am Strand immer Wind?

Warum gibt es am Strand immer Wind?

Wind am Strand

Ist euch schon mal aufgefallen, dass am Strand immer ein kühler Wind vom Meer her weht, auch wenn die Sonne heiß vom Himmel brennt? Das hat einen Grund! Ihr könnt das Prinzip sogar selber nachbauen. Lest hier, wie ihr eure eigene kühle Brise sichtbar machen könnt...

Man nehme:

  • Eiswürfel
  • Sand
  • zwei flache Backformen
  • Windschutz aus Karton
  • Räucherstäbchen
Wind am Strand

Zuerst müsst ihr den Sand erwärmen. Das macht ihr am besten ganz vorsichtig auf einer Herdplatte – am allerbesten mithilfe eurer Eltern oder eines anderen Erwachsenen. Während der Sand heiß wird, könnt ihr schon mal den Karton als Windschutz hinter die beiden Backformen stellen. Wenn der Sand schön aufgewärmt ist, befüllt die eine Backform damit und die andere direkt daneben mit Eiswürfeln.

Wind am Strand

Zündet jetzt das Räucherstäbchen an und haltet es in die Mitte zwischen die beiden Backformen. Wenn es keinen zusätzlichen störenden Windzug gibt, könnt ihr Folgendes beobachten: der Rauch zieht deutlich in Richtung des warmen Sandes. Es entsteht also ein Luftzug vom Eis her. Das gleiche geschieht an der Küste.

Was passiert hier?

Die Luft über dem warmen Sand erwärmt sich. Warme Luft steigt nach oben. Vom Eis oder vom Meer strömt kalte Luft nach, erwärmt sich ebenfalls und steigt nach oben und immer so weiter. Es entsteht also ein Luftstrom über dem heißen Sand, der zunächst kühle Luft vom Eis mit sich bringt.

Genauso passiert es auch am Meer, das immer deutlich kälter ist, als der von der Sonne schnell aufgeheizte Sand. Abends ist es dann umgekehrt: der Sand kühlt ohne Sonne schnell ab, das Meer hat dann irgendwann eine höhere Temperatur als der Sand – und schon strömt der Wind von Strand in Richtung Meer.

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