UN-Kinderrechtskonvention | Kinderrechte

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UN-Kinderrechtskonvention | Kinderrechte

Zwei Jungen albern herum, einer hebt den anderen hoch.

Kinder haben das Recht auf Freizeit - so steht es in der UN-Kinderrechtskonvention

1979 beschloss die UNO, dass Kinder eigene Rechte brauchen. Ihr Wohl sollte besonders geschützt werden. Doch die UN-Mitgliedsstaaten diskutierten sehr lange darüber, wie die Rechte aussehen könnten. Erst 10 Jahre später standen sie fest: Zum Beispiel sollen Kinder sauberes Wasser und genug zu essen bekommen, zur Schule und zum Arzt gehen können. Kinder haben das Recht auf Information und Freizeit.

54 Rechte für Kinder

Insgesamt einigten sich die UN-Mitglieder auf 54 Regeln. Diese Regeln wurden in der Kinderrechtskonvention zusammengefasst. Konvention kommt aus dem Lateinischen und bedeutet 'Übereinkunft' oder 'Abkommen'. Bis heute haben fast alle Mitglieder der UNO die Kinderrechtskonvention unterschrieben. Allerdings können sich die armen Länder oft gar nicht daran halten, weil zum Beispiel gar nicht genug sauberes Wasser und genug Nahrung vorhanden sind. In Deutschland gilt die Kinderrechtskonvention seit 1992. Damals hat sich der Deutsche Bundestag in einer Abstimmung für die Einführung der UNO-Kinderrechtskonvention ausgesprochen.

Mädchen isst Spaghetti.

Kinder haben ein Recht auf ausreichend Nahrung

Kein richtiges Gesetz

Die Kinderrechtskonvention ist außerdem kein richtiges Gesetz und deshalb kann auch niemand bestraft werden, der die Kinderrechte nicht einhält. Trotzdem ist die Konvention nicht nutzlos. Sie hält den Ländern, die sie unterschrieben haben, immer wieder das Ziel vor Augen, dass die Rechte der Kinder eingehalten werden müssen.
Außerdem gibt es Hilfsorganisationen wie 'terre des hommes', die sich auf der ganzen Welt für die Kinderrechte einsetzen.

Stand: 24.03.2010, 12:40

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