Bedrohte Tiere

Bedrohte Tiere

Der Tasmanische Teufel ist vom Aussterben bedroht. Aber nicht nur er. Auf der Liste des World Wildlife Fund (WWF) stehen unter anderem auch die folgenden bedrohten Tiere ...

Löwe

Der "König der Tiere" hat es immer schwerer: Der WWF schätzt, dass es in ganz Afrika nur noch höchstens 35.000 Löwen gibt. Weniger als die Hälfte davon ist im fortpflanzungsfähigen Alter, so dass ein Aussterben droht.

Der "König der Tiere" hat es immer schwerer: Der WWF schätzt, dass es in ganz Afrika nur noch höchstens 35.000 Löwen gibt. Weniger als die Hälfte davon ist im fortpflanzungsfähigen Alter, so dass ein Aussterben droht.

Der Tiger ist die größte Raubkatze der Erde. Früher besiedelte er fast ganz Asien. Heute gibt es insgesamt nur noch etwa 3.000 dieser faszinierenden Tiere.

Die süßen Koalas leben in Ausstralien. Doch selbst dort am anderen Ende der Welt macht sich der Mensch immer breiter. Die Folge: Der Lebensraum der Koalas, Eukalyptuswälder, wird immer kleiner. Und je weniger Eukalyptusbäume da sind, desto weniger haben Koalas zu essen.

Nashörner sind eigentlich so groß und stark, dass sie keine natürlichen Feinde haben. Trotzdem sind sie vom Aussterben bedroht. Der Grund: Menschen schlagen ihnen die Hörner ab, weil sie sich davon Medizin versprechen. Die Tiere verenden qualvoll.

Meeresschildkröten gibt es schon seit über 225 Millionen Jahren auf unserer Erde. Hier seht ihr ein gerade geschlüpftes Jungtier. Meeresschildkröten kommen zum Eierlegen an Land. Diese Eier sind leider auch bei rücksichtslosen Menschen beliebt, dazu sind die Panzer der Tiere wertvoll, so dass sie gejagt werden.

Obwohl Braunbären Raubtiere sind, ernähren sie sich überwiegend vegetarisch. Sie fressen Wurzeln, Gräser, Kräuter, Beeren und Früchte. Je mehr Wald abgeholzt wird, desto schwerer wird es für Bären, Nahrung zu finden. In Europa gibt es daher nur noch ganz wenige Braunbären. In Deutschland, wo sie auch mal heimisch waren, sind sie schon seit über 150 Jahren ausgestorben.

Der Luchs wird vom Menschen wegen seines Fells gejagt und weil er gerne Schafe, Ziegen oder andere Nutztiere angreift. In weiten Teilen Europas ist er ausgerottet. Nur noch in Hochgebirgen lebt er in freier Wildbahn.

Die Bergwälder Chinas, die Heimat der Großen Pandas, wurden in den letzten Jahrzehnten im großen Stil abgeholzt. Das Ergebnis: Zuletzt gab es insgesamt nur noch 1.860 Tiere - zu wenig, um dauerhaft den Fortbestand dieser so schönen Tiere sicherstellen zu können.

Seit Jahrtausenden werden Elefanten vom Menschen wegen ihrer Stoßzähne gejagt. Das Elfenbein wird zu Schmuck oder Kunstgegenständen verarbeitet. Dazu ist ihr Lebensraum in Gefahr. Elefanten essen so viel, dass sie einen riesigen Lebensraum brauchen, um genügend Essen zu finden. Doch selbst in Afrika schrumpft der Anteil der unberührten Natur unaufhörlich.

In freier Wildbahn gibt es nur noch eine Handvoll Gorillas. Sie leben zurückgezogen in abgelegenen Bergregionen Afrikas. Neben Gorillas sind auch andere Menschenaffen vom Aussterben bedroht. So zum Beispiel Schimpansen, Orang-Utans oder Bonobos.

In Alaska und im Norwesten Kanadas ist die Zahl der Eisbären seit Beginn des Jahrhunderts um rund 40 Prozent zurückgegangen. Grund ist der Klimawandel. Weltweit gibt es laut WWF nur noch etwa 30.000 Eisbären.

Nicht nur an Land, auch im Wasser sind Tiere vom Aussterben bedroht. Jedes Jahr werden bis zu 100 Millionen Haie gefangen. Und das oft nur, um die Flossen abzuhacken, die in asiatischen Ländern als Delikatesse gelten.

Stand: 11.10.2017, 17:59 Uhr

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