Was passiert bei der Kontrolle am Flughafen?

Was passiert bei der Kontrolle am Flughafen?

Seid ihr schon mal geflogen? Wenn ja, dann wurdet Ihr vor dem Flug kontrolliert. Doch was passiert da eigentlich genau? Hier könnt ihr es lesen und anschauen.

Eine Sicherheitsschleuse im Flughafen.

Hier entlang zur Sicherheitskontrolle
Wenn ihr euer Gepäck beim Check-In aufgegeben habt, dann kommt ihr in den Flughafenbereich, wo die Sicherheitskontrolle stattfindet.

Hier entlang zur Sicherheitskontrolle
Wenn ihr euer Gepäck beim Check-In aufgegeben habt, dann kommt ihr in den Flughafenbereich, wo die Sicherheitskontrolle stattfindet.

Bitte Handgepäck öffnen
Angekommen im Sicherheitskontroll-Bereich. Jetzt geht's los: Euer Handgepäck, eure Jacke, Gürtel, Armbanduhr, Laptop, Handys - all das wird in Kisten gelegt und auf ein Laufband gestellt.

Keine Flaschen im Handgepäck!
Große Trinkflaschen wie diese - und alle anderen Flüssigkeiten in Behältern mit mehr als 100 Milliliter dürfen nicht ins Handgepäck. Also trinkt sie am besten vorher aus!

Flüssigkeiten musst du eintüten
Kleinere Mengen an Flüssigkeiten, nämlich bis 100 Milliliter, dürfen in wieder verschließbaren 1-Liter-Plastikbeuteln mitgenommen werden. Flüssigkeiten über 100 Milliliter, bei denen es sich nicht um Medizin, Spezialnahrung oder zollfreie Ware handelt, müssen mit dem normalen Gepäck aufgegeben werden.

Ab in die Röntgen-Röhre
Euer Handgepäck läuft dann in den Kisten durch eine Röhre. Es wird dort von speziellen Geräten durchleuchtet.

Der Röntgen-Blick
An Bildschirmen können die Sicherheitsmitarbeiter sehen, was in den Taschen alles drin ist. Denn es gibt einige Gegenstände, die man nicht mit ins Flugzeug nehmen darf. Alle Arten von Waffen sind zum Beispiel verboten, Messer und Scheren auch.

Pieps, Pieps...
Jeder Passagier wird von einem Metalldetektor überprüft. Der sieht aus wie ein Türrahmen, durch den man gehen muss. Zusätzlich wird man oft noch mit einem Handmetalldetektor abgetastet. Manchmal wird man sogar noch abgetastet und muss seine Schuhe ausziehen.

Keine Angst vorm Körperscanner
Für Amerika-Reisen sind sie Pflicht, aber an vielen Flughäfen werden sie standardmäßig statt der normalen Metalldetektor-Türen eingesetzt: Diese Körperscanner machen eine Art Röntgenbild vom Körper. Die Strahlen sind allerdings nicht gesundheitsschädlich, man nennt sie Millimeterwellen.

Beine Schulterbreit, Arme hoch!
Mindestens drei Sekunden sollte man stillhalten beim Körperscanner: Die Arme hochhalten und die Beine schulterbreit öffnen. Die Scanner geben keine Körperbilder des Fluggastes wieder, sondern markieren an einem Schema auf dem Monitor verdächtige Bereiche, die dann nachkontrolliert werden müssen.

Keine Nacktfotos!
Bei seiner Einführung auf den Flughäfen wurde der Körperscanner oft als "Nacktscanner" bezeichnet. Das ist aber Quatsch. Denn das Bild, das erzeugt wird, zeigt euch nicht nackig auf dem Bildschirm. Es ist lediglich ein Schema, auf dem die Position verdächtiger Gegenstände angezeigt werden kann.

Stand: 07.11.2016, 11:37 Uhr

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