KiRaKa Expedition 2017: Bilder von Lisas Handwerkerbesuchen

KiRaKa Expedition 2017: Bilder von Lisas Handwerkerbesuchen

In der sechsten Woche der KiRaKa Expedition dreht sich alles um das Thema Vorwärtskommen und Transport - Lisa besucht Handwerksberufe, die mit Transport zu tun haben, zum Beispiel einen Gleisbauer und einen Sattler.

Lisa schaut Handwerkern über die Schultern

Tag 1 - KiRaKa beim Sattler: Unsere Reporterin Lisa war bei der Reitsport-Sattlerei PETER in Siegen. Mitten im Geschäft steht auch die Werkstatt mit den Nähmaschinen und der Werkbank. Der Arbeitsbereich ist so gestaltet, dass es wie ein Pferdestall aussieht. In seinem Laden fertigt Frank Peter unter anderem maßgeschneiderte Sättel für Pferde.

Tag 1 - KiRaKa beim Sattler: Unsere Reporterin Lisa war bei der Reitsport-Sattlerei PETER in Siegen. Mitten im Geschäft steht auch die Werkstatt mit den Nähmaschinen und der Werkbank. Der Arbeitsbereich ist so gestaltet, dass es wie ein Pferdestall aussieht. In seinem Laden fertigt Frank Peter unter anderem maßgeschneiderte Sättel für Pferde.

Die Nähmaschine ist ein wichtiges Werkzeug beim Sattler.

Lisa darf an die Nähmaschine: Unsere Reporterin Lisa durfte selbst mit anpacken und einen eigenen Getränkeuntersetzer aus Leder nähen. Dafür musste sie auch ran an die Nähmaschine und ringsherum Löcher in das Leder stechen.

Lisa braucht Hilfe: Sattlermeister und Inhaber Frank Peter passt auf, dass sich Lisa nicht in den Finger sticht. Er gibt ihr Anweisungen und Hilfestellungen, wie die Nähmaschine funktioniert.

Lisa bei der Handarbeit: Der Sattler ist ein sehr alter Handwerksberuf und auch heute ist der größte Teil Handarbeit. KiRaKa-Reporterin Lisa hat sich als Anfängerin direkt an der Königsdiziplin versucht: nähen mit zwei Nadeln.

Gar nicht leicht: Dickes Leder zu nähen ist ganz schön anstrengend. Über 45 Minuten hat sie gebraucht, um ringherum um den Getränkeuntersetzer zu nähen. Danach taten ihr die Finger und der Rücken weh.

Untersetzer ist fertig: Am Ende wurde der Untersetzer noch punziert, also mit der WDR-Aufschrift personalisiert. Wer findet den Fehler?

Fernsehteam: Auch das Fernsehen war da – Volontärin Nina Ostersehlte und ihr Team haben Lisa mit der Kamera begleitet und einen Beitrag für die Lokalzeit Siegen gemacht.

Zahnbürste: Das Spezialwerkzeug des Sattlers ist die Zahnbürste. Sie ist nicht zum Putzen der Zähne gedacht, sondern wird dafür verwendet ganz feine Nähte zu reinigen.

Tag 2 - Kiraka beim Gleisbauer: Hier fährt im Moment kein Zug lang. In Schwerte werden ca. 11 Kilometer Gleise erneuert und KiRaKa-Reporterin Lisa war mit dabei. Sie hat Gleisbauer der Firma Falkenhahn bei ihrer Arbeit begleitet – natürlich mit Schutzhelm.

Gleise erneuern: Gleisbauer erneuern die Schienen, verlegen neue Schwellen zwischen den Schienen und wechseln den Schotter aus. Dabei muss die gesamte Zugstrecke gesperrt werden – wie hier in Schwerte. Nur die großen Baumaschinen fahren dort über die Gleise.  

Nils und Lisa: Bauleiter Nils hat Lisa die Baustelle gezeigt. Er ist zwar Bauingenieur, er koordiniert aber alle Arbeiten im Gleis und weiß deswegen ganz gut, was ein Gleisbauer macht.

Staubsauger: Die Bauarbeiter haben Spezialmaschinen – wie diesen riesengroßen Staubsauger. Er saugt Steine auf und sammelt sie in dem großen Behälter.

Waschmaschine: Das hier ist etwas ganz Besonderes – eine "Hochleistungsbettungsreinigungsmaschine mit integriertem Schotterwaschmodul und Abwasserkläranlage". Das klingt kompliziert, ist aber nur eine Art riesige Waschmaschine für Schotter. Der Maschinenzug ist knapp 400 Meter lang und hat viele Aufgaben. Er siebt den Schotter, schleudert ihn herum, damit die Steine wieder kantig werden und reinigt ihn mit Hochdruck.

Tag 3 - Lisa beim Landmaschinenbauer: Heute darf Lisa in einer Werkstatt mitarbeiten, in der riesige Maschinen für die Landwirtschaft hergestellt werden. Sie ist zu Besuch bei der Firma Krengel in Sundern (Sauerland). Erste Aufgabe: Bei dieem riesigen Futtermischwagen ein Getriebe auswechseln!

Techniker Bernd: Bernd ist von Beruf Landmaschinentechniker. Er baut das Getriebe aus. Dazu löst er die Schrauben und lässt das Getriebe dann nach unten ab.

Dicke Schrauben: So groß sind die Schrauben, die das Getriebe in dem Futtermischwagen festhalten.

In der Grube: Marc macht hier im Betrieb eine Ausbildung. Er steht unten in der Grube und nimmt das Getriebe entgegen. In der Grube ist es manchmal ganz schön matschig, weil die Landmaschinen gerade direkt vom Feld oder vom Bauernhof kommen.

Jetzt muss Lisa ran: Lisa darf auch mithelfen, das Getriebe auszubauen. Dafür braucht man ganz schön viel Kraft!

Lisa in der Maschine: Hier in dem Behälter mischen die Landwirte normalerweise Futter für Kühne. Er ist so groß, dass bestimmt 30 Kinder darin Platz finden würden.

Getriebe eingebaut: Das neue Getriebe ist eingebaut. Es sieht noch ganz sauber und glänzend aus, anders als der Mischbehälter drum herum.

So dreckig war das KiRaKa-Mikro noch nie: Beim Festschrauben mit dem Spezialschrauber wird es ganz schön laut und schmutzig. Er funktioniert mit Luftdruck und wirbelt die Futterreste aus dem Mischbehälter herum – fast so, als würde man einen Ventilator in einen Hamsterkäfig halten.

Auch Lisa hats erwischt: Sie bleibt von dem Dreck nicht verschont. Macht aber auch Spaß, sich mal so richtig schmutzig zu machen!

Gabestapler mit Schnecke: Auf das neue Getriebe wird diese Schnecke aufgesetzt. Sie vermischt später das Futter im Behälter. Weil sie so schwer ist, musste Bernd sie mit Gabelstapler in den Behäler heben.

Arm verschwunden: Hier drin müssen noch Schrauben befestigt werden. Mein Arm ist dafür aber zu kurz.

Tag zuende: Auftrag erfüllt! Lisa ist von oben bis unten schmutzig. Sogar in der Unterwäsche findet sie zu Hause noch Futterreste.

Tag 4: In der Autowerkstatt. Lisa besucht die Werkstatt des Autohauses Piepenstock. Dort können acht Autos gleichzeitig repariert werden.

Zu den Aufgaben in einer Autowerkstatt gehört es zum Beispiel, den Luftfilter auszutauschen. Links der neue, rechts der alte. Ganz schön dreckig, oder?

Zu einer Auto-Inspektion gehört immer auch ein Ölwechsel. Das alte Öl läuft in diesen großen Trichter und kommt dann in den Sondermüll.

Mit diesem kleinen Messgerät kann man die Tiefe des Reifenprofils messen und weiß danach, ob der Autobesitzer neue Reifen kaufen muss.

In einer Autowerkstatt arbeiten bedeutet mehr als an Autos schrauben, man muss sich auch gut mit Elektronik auskennen. Jeder Mitarbeiter hat seinen eigenen Computer am Arbeitsplatz.

Automechatroniker Thomas hängt bei der Arbeit viel über der Motorhaube. Er muss im Motorraum einiges überprüfen und davon bekommt er manchmal Rückenschmerzen.

Lisa darf auch die Lackiererei besuchen. Dort werden Kratzer aus Türen entfernt oder Beulen ausgebessert. Dabei benutzen die Mechaniker oft Spachtelmasse. Die wird auch die kaputten Stellen aufgetragen.

Wenn die Spachtelmasse getrocknet ist, wird sie glatt geschliffen. Das wird mehrmals wiederholt. Dabei wird das Schleifpapier immer feiner und am Ende sieht man gar nicht mehr, dass an dieser Stelle eine Beule im Auto war.

Vor dem Lackieren müssen die Mitarbeiter alle Teile am Auto abkleben, die keine Farbe abbekommen sollen.

In dieser Spezialgarage werden die Autos lackiert und direkt danach getrocknet. Hier drin ist es teilweise bis zu 65 Grad heiß.

Lackierer Steve sieht mit der Maske und seinem Anzug aus wie von ein Raumfahrer. Die Kleidung ist aber wichtig, damit er beim Lackieren keine Farbe in die Lunge oder auf die Haut bekommt.

Tag 5 führt Lisa in die Fahrradwerkstatt: Bei 2-Rad Dünnebacke in Menden/Sauerland hängen die Fahrräder in diesen Ständern. Die Mitarbeiter können sie dort besser reparieren und müssen sich nicht ständig bücken.

Im Fahrradlager hängen alle Fahrräder, die noch repariert, montiert oder abgeholt werden müssen. Sie hängen an den Reifen, weil sie so weniger Platz wegnehmen.

Einmal im Jahr sollte man sein Rad in die Werkstatt bringen, damit es durchgecheckt wird. Dabei wird dann zum Beispiel geprüft, ob die Speichen noch genug Spannung haben.

Lisa darf dem Fahrradmechaniker Vincent helfen, einen Fahrradreifen auszutauschen. Rad abschrauben, Schlauch rausnehmen, einen neuen Schlauch in einem neuen Reifen befestigen und das Rad wieder anschrauben. So leicht wie das klingt, ist es aber gar nicht.

Jedes zweite Fahrrad, das hier im Laden verkauft wird, ist ein E-Bike. So eins darf Lisa jetzt ausprobieren. Es hat einen kleinen Motor und einen Akku.

Mit dem E-Bike kann Lisa ohne große Anstrengung den Berg hochfahren – der Elektromotor hilft ihr dabei.

Wenn ein Rad neu im Laden ankommt, müssen erst mal Pedale dran. Das darf Lisa jetzt übernehmen.

Viele Kunden kommen in die Werkstatt, wenn ihr Fahrrad kaputt geht. Sie erzählen, welche Schwierigkeiten sie mit dem Fahrrad haben und hängen es für eine kurze Kontrolle an ein paar Haken auf.

Stand: 22.08.2017, 12:29 Uhr

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