Biber - Nager mit Superkräften

Biber - Nager mit Superkräften

Biber können die Landschaft um sie herum ziemlich verändern. Aber sie sind auch sehr nützlich.

Biber

Biber sind besonders große Nagetiere. Sie galten in Europa lange als ausgerottet, in den letzten Jahrzehnten gibt es aber wieder mehr von ihnen – in Deutschland zurzeit etwa 30.000 Stück, schätzt der NABU.

Biber sind besonders große Nagetiere. Sie galten in Europa lange als ausgerottet, in den letzten Jahrzehnten gibt es aber wieder mehr von ihnen – in Deutschland zurzeit etwa 30.000 Stück, schätzt der NABU.

Einmal im Jahr bekommen Biber Nachwuchs – meistens zwei oder drei Babys.

Vor allem an Gewässern fühlt der Biber sich zu Hause.

Aus Ästen, Steinen und Schlamm bauen Biber riesige Wohnhöhlen. Mit Dämmen stauen sie das Wasser.

Das hat den Vorteil, dass der Eingang des Baus unter Wasser liegt. Der Biber muss tauchen, um in seine Höhle zu kommen. Bis zu drei Minuten kann er unter Wasser bleiben.

Biber fressen gerne Baumrinde. Um besser dran zu kommen, fällen sie mit ihren kräftigen Zähen selbst dicke Bäume.

Weil Biber die Landschaft ziemlich verändern können, sind sie zum Beispiel bei manchen Förstern gar nicht beliebt.

Naturschützer sagen aber, dass der Biber auch sehr nützlich ist. Denn er schafft neue Lebensräume für viele andere Tiere und Pflanzen. Zum Beispiel für Ringelnattern.

Stand: 02.02.2017, 15:53 Uhr

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