Bildergalerie: Kunst auf der Documenta und Anderswo

Bildergalerie: Kunst auf der Documenta und Anderswo

Die Leute wach rütteln, sie zum Nachdenken bewegen, sie berühren: Die Menschen dazu bringen nicht einfach vorbeizulaufen - das wollen Künstler mit ihren Kunstwerken. Hier seht ihr ein paar Bilder von modernen Kunstwerken und unseren Besuchen in Kassel auf der Documenta.

Kunst auf der Documenta und Anderswo: Walking Man

Der Himmelsstürmer ist ein Kunstwerk von Jonathan Borowsky. Seit der neunten Documenta versucht der Mann auf der Metallstange vom Kasseler Bahnhofsvorplatz aus den Himmel zu erreichen.

Der Himmelsstürmer ist ein Kunstwerk von Jonathan Borowsky. Seit der neunten Documenta versucht der Mann auf der Metallstange vom Kasseler Bahnhofsvorplatz aus den Himmel zu erreichen.

Butter am Fenster: Ist das Kunst oder muss hier geputzt werden?

Die Grinsekatze ist eine Figur aus dem Buch "Alice im Wunderland". Hier wurde sie in der Märchen-Projektwoche an der Hans-Alfred-Keller-Grundschule in Siegburg aus Pappe gebastelt.

Im kunst-Workshop haben die Kinder aus der Alice-im-Wunderland-Gruppe eigene Wunderländer gebastelt.

Dieser Marienkäfer ist eine Spezialzüchtung aus einem der Wunderländer.

Noch mehr Kunst!

Der Flaschenwächter passt auf, dass niemand aus der Flasche trinkt, mit der man klein genug für das Wunderland wird. Das Besondere: Er ist ein Biest, in dem man leben kann.

In Kassel hängen überall Plakate mit Eulen darauf. Das Logo der Documenta 14. Eulen können ihren Kopf so verdrehen, dass sie sich selbst über die Schulter gucken, wenn sie wollen. Mia und Kaspar versuchen das auch.

Der Obelisk ist ein Documenta-Kunstwerk und auf diesem Bild noch nicht fertig. Die Größe stimmt schon. An der Seite fehlt noch ein Spruch aus der Bibel.

Mitten auf dem größten Platz in Kassel, dem Friedrichsplatz, wird ein großer Tempel gebaut. Der Parthenon der Bücher. Die Bücher, die daran befestigt werden, sind alle verboten gewesen oder sind es noch.

Auch Alice im Wunderland war mal verboten. In China im Jahr 1931 - wegen der sprechenden Tiere, die in der Geschichte vorkommen.

Der Baustellenhund bewacht den Tempel und heißt Tipton Taubenschreck.

Vor dem Tempel ist eine Metallplatte im Boden. Sie markiert den Beginn des "Vertikalen Erdkilometers" - ein Documenta-Kunstwerk von Walter de Maria im Jahr 1977. Von diesem Punkt aus hat der Künstler einen ein Kilometer langen Metallstab in den Boden gerammt.

Die Haarzeichnungen von Karin Sander hängen im Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach. Von weitem sind die Haare kaum zu erkennen. In jedem Rahmen ist nur ein einziges Haar.

So sieht eins der Haare aus der Nähe aus.

Kaspar töpfert eine Kobra auf dem Kinderkünstlerfest in Bergisch Gladbach.

Die Kobra ist fertig und muss nur noch trocknen.

Sophie hat dieses Pferd geknetet.

Die 14. Documenta hat am 10. Juni 2017 in Kassel begonnen. Überall hängen dort Plakate um die Documenta-Besucher zu begrüßen.

Der Himmelsstürmer, ein Kunstwerk von Jonathan Borowsky, verschwindet gleich in den Wolken.

Im alten Bahnhof ist Kunst ausgestellt. Über die stillgelegten Gleise geht es hinein.

Regelmäßig raucht der Zwehrenturm in Kassel.

Daniel Knorr ist der Künstler, der den Turm rauchen lässt. Mit seinen Rauchzeichen will er ankündigen, dass nicht nur in Kassel, sondern auch auf der Documenta in Athen etwas los ist.

In der Documenta Halle hat der Künstler Beau Dick zur Documenta 14 diese Masken ausgestellt.

Ein langes Bild mit klitzekleinen Stickereien. Julius zählt die Sticktiere.

Zwei Teile eines Bootes baumeln in der Documenta Halle von der Decke.

Viele Kunstwerke auf der Documenta sind zum Anhören: Man kann zum Beispiel in Konzerte in Athen hineinhören.

Die Bauröhren hat der Künstler Hiwa K in Mini-Appartements verwandelt.

Es gibt ein Schlafzimmer mit Schreibtisch.

Eine Röhre ist die Bibliothek.

Der Parthenon der Bücher, den sich die Künstlerin Martha Minujin ausgedacht hat. An dem Tempel hängen Bücher, die irgendwo auf der Welt verboten waren oder noch sind.

Unter diesen Bäumen ist es schön schattig: Sie gehören zu den 7000 Bäumen und sind das Landschaftskunstwerk "Stadtverwaldung" von Joseph Beuys. Der Künstler hatte 1982 zur 7. Documenta damit begonnen, die Bäume überall in der Stadt Kassel zu pflanzen. Erst 1987 wurde der letzte Baum gesetzt.

Stand: 28.06.2017, 14:10 Uhr

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