KiRaKa Expedition 2017: Andreas auf dem Bau

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KiRaKa Expedition 2017: Andreas auf dem Bau

Wie arbeiten Dachdecker, Schornsteinfeger und Maler? Und wie mauert ein Maurer eigentlich eine Mauer? Das wollte KiRaKa-Reporter Andreas herausfinden: Er hat Handwerker begleitet und ordentlich mitangepackt.

Woche 1: Alles rund um das Thema "Bau"

Unser KiRaKa-Reporter Andreas schaut sich mal die spannendsten Berufe rund um das Thema "Bau" an. Für euch steigt er dafür sogar auf’s Dach! Er besucht nämlich unter anderem eine Dachdeckerin und einen Schornsteinfeger. Was er dabei so alles erlebt und ob er das auch schwindelfrei übersteht, könnt ihr hier mitverfolgen.

KiRaKa Expedition 2017: Andreas beim Dachdecker

KiRaKa | 20.07.2017 | 05:16 Min.

KiRaKa Expedition 2017: Andreas beim Malermeister

KiRaKa | 20.07.2017 | 06:03 Min.

KiRaKa Expedition 2017: Andreas beim Schornsteinfeger

KiRaKa | 20.07.2017 | 05:19 Min.

KiRaKa Expedition 2017: Andreas Handwerkertalente

KiRaKa | 21.07.2017 | 01:39 Min.

KiRaKa Expedition 2017: Andreas als Maurer

KiRaKa | 21.07.2017 | 04:44 Min.

KiRaKa Expedition 2017: Bilder von Andreas auf dem Bau

Eine Woche lang hat KiRaka-Reporter Andreas auf der Baustelle gearbeitet und verschiedenen Handwerkern über die Schulter geguckt. Was er beim Dachdecker, Maurer oder Maler erlebt hat, könnt ihr hier anschauen. Klickt euch einfach durch die Bildergalerie.

Andreas arbeitet auf der Baustelle

Tag 1: Unterwegs auf den Dächern Dortmunds

Peter hat auf einem der höchsten Gebäude in Dortmund das Dach neu gemacht. Mit Andreas ist er extra nochmal hochgefahren. Dachdecker haben bei der Arbeit immer eine super Aussicht.

Tag 1: Unterwegs auf den Dächern Dortmunds

Peter hat auf einem der höchsten Gebäude in Dortmund das Dach neu gemacht. Mit Andreas ist er extra nochmal hochgefahren. Dachdecker haben bei der Arbeit immer eine super Aussicht.

Auf flache Dächer legt man keine Dachziegel, sondern eine Dachpappe. Verschiedene Schichten werden mit einem großen Bunsenbrenner aufeinander geschweißt. Der kann mehrere hundert Grad heiß werden. Andreas darf auch mal schweißen.

Andreas versucht sich auch am Schiefer. Die Schieferplatte wird auf die Haubrücke gelegt und mit dem Hammer schlägt man dann die Kante ab. Der Schiefer bricht dann ganz gerade ab.

Aus einer großen Schieferschindel hat Andreas ein Herz geschlagen. Leider ist es kaputt gegangen, aber Peter hat ein neues gemacht. Mit Schiefer wurden früher Häuser gedeckt. Heute macht man das nur noch selten, weil es sehr teuer ist.

Das sind die typischen Werkzeuge eines Dachdeckers: Der Schieferhammer und die Haubrücke. Damit bearbeitet man Schieferschindeln. Auch unser KiRaKa-Schieferherz hat Andreas damit gemacht.

Tag 2: Einsatz mit Pinsel und Farbe

Maler Matthias geht vor der Arbeit immer im Maler-Supermarkt einkaufen. Da gibt es hunderte Weiß-Töne, Pinsel und Schleifmaterial - und man kann sich jede Farbe mischen lassen, die man haben möchte. Hier dürfen nur Maler einkaufen.

Mit der Mischmaschine kann man jede Farbe mischen lassen. Wie bei einem Tintenstrahldrucker kommt oben die Farbe raus.

Das KiRaKa-Gelb besteht aus Weiß, einem ganz kleinen bisschen Blau und natürlich Gelb.

Im Mischautomat wird der Farbeimer dann eingeklemmt...

Die Farbe wird im Mischautomaten so lange herumgeschleudert, bis alles gut vermischt ist. Das hört sich an wie eine Waschmaschine im Schleudergang.

Sebastian will auch mal Maler werden. Dazu muss er auch Fußboden legen können – denn auch das machen Maler. Hier verteilt er gerade den Kleber in einem Büro.

Andreas darf helfen. Eine Tür muss neu lackiert werden. Dafür wird das Holz abgeschliffen.

Ganz vorsichtig, nicht drüber malen! Pinsel haben witzige Namen: Hier lackiert Andreas mit einem Eckenflutscher an der Glasscheibe vorbei.

Matthias kann auch Autoteile lackieren. Heute ist das ein eigener Maler-Beruf. Damit der Lack perfekt wird, werden die Teile in einem speziellen Raum lackiert. Wie bei einer Dunstabzugshaube wird die Luft nach oben und unten abgesaugt. Und hier kann es bis zu 60 Grad warm werden, damit der Lack trocknen kann. Ein Lehrling hat diese Autotür besprüht. Toll, oder?

Mit so einer Spritzpistole wird der Lack ganz dünn auf die Autoteile gesprüht. Mit einem Pinsel würde er nicht so perfekt werden.

Tag 3: Stein auf Stein - die Mauer soll bald fertig sein

Damit die Steine zusammenhalten, mischt Maurer Hilmi den Mörtel an, Maurer nennen ihn auch Speiß. Dazu nimmt er einen riesigen Mixer. Den zu halten, während er sich dreht, ist gar nicht so einfach.

Andreas hat auch gelernt zu mauern. Zusammen mit Hilmi haben die beiden Andreas' erste Mauer gebaut.

Mit dem Mörtel kleben die Steine nachher bombenfest aneinander.

Auf dieses Gitter wird später Beton gegossen. Daraus entstehen Zimmerdecken. Würden die Gitter nicht im Beton sein, würde die Decke einfach auseinander brechen. Das Gitter stabilisiert den Beton von innen.

Das wichtigste Werkzeug eines Maurers: Maurerhammer zum Steine klein machen, die Kelle, um den Mörtel zu verteilen und die Wasserwaage, um zu prüfen, ob die Mauer grade ist.

Die Luftblase in der Wasserwaage zeigt an, ob die Mauer gerade ist. Die Luftblase nennt man auch Libelle. Ist sie zwischen den beiden Strichen, ist alles gerade.

Maurer bauen nicht nur Mauern auf, sie reißen auch Mauern ein. Dazu benutzen sie einen solchen Schlaghammer. Andreas durfte zwar keine Wand einreißen, den Hammer aber mal halten. Ganz schön schwer – 15 Kilo wiegt er.

Maurer haben immer ganz viel Material auf Lager, damit sie nicht jeden Tag neu einkaufen müssen.

Das Sägeblatt dieser Kreissäge ist so groß wie ein Autoreifen. Damit werden Steine zersägt.

Tag 4: Andreas als glücklicher Schornsteinfeger

Das ist ein moderner Kehrbesen, damit macht der Schornsteinfeger Kamine sauber. Er steckt ihn oben in den Kamin, zieht ihn hoch und drückt ihn wieder runter. Sieht ein bisschen aus wie eine große Klobürste.

So sah der Besen früher aus. Heute wird er nur noch selten benutzt. Die große Metallkugel zieht den Besen nach unten, sonst würde er oben stecken bleiben.

Mit diesem Messgerät misst Stefan die Abgase der Therme.

Die Abgase werden in einen kleinen Computer geleitet. Daran kann Stefan ablesen, ob die Therme richtig funktioniert und damit ungefährlich ist.

So sieht eine Therme von unten aus. Das Gas verbrennt und die Flammen erhitzen das Wasser für die Dusche und die Heizung.

Um auf das Dach zu kommen, muss man manchmal durch gruselige Dächer kriechen. Ganz schön eng!

Stefan liebt es auf dem Dach zu sein. "Ich sehe alle, keiner sieht mich", sagt er.

Durch so ein kleines Fenster muss sich Andreas quetschen, um auf das Dach zu kommen.

Die Aussicht auf dem Dach ist toll – aber es ist auch ganz schön wackelig auf den Dachziegeln.

Aber man gewöhnt sich schnell daran und dann fühlt man sich riesig.

Stefan ist für 4.000 Heizungen in seinem Bezirk zuständig. Hier guckt er, ob eine neu eingebaute Heizung auch richtig angeschlossen wurde.

Manchmal macht Stefan heimlich Mittagspause auf einem Dach. Andreas durfte dabei sein.

Oft bauen Vögel ihre Nester in den Kamin. Das ist ganz schön gefährlich, weil die giftigen Abgase nicht abziehen können. Dann müssen die Vögel ausziehen und Stefan baut ein Gitter ein, damit sie nicht wieder einziehen.

Wenn man die goldenen Knöpfe an der Jacke eines Schornsteinfegers reibt, soll das Glück bringen. Fragt auf jeden Fall mal nach, wenn ihr einen Schornsteinfeger seht. Er ist immer ganz schwarz angezogen.

Stefan hat uns echte Glücksbringer geschenkt.

Tag 5: Straßenbau

Am letzten Tag seiner Tour ist Andreas in einer Schule für Straßenbau in Bochum. Dort darf er Bagger fahren!

In der Schule lernen die künftigen Straßenbauer unter anderem, wie man Gehwege legt oder Stein schlägt.

Dieser Auszubildende legt ein Muster aus Pflastersteinen.

Und das sieht dann so aus: Ein echtes Kunstwerk!

Für ihre Arbeit brauchen die Straßenbauer solche Werkzeuge wie diese hier: Sie heißen Simplex und Großpflasterhammer.

Mit einer Kreissäge schneiden die Straßenbauer den Stein zurecht - hier einen Bordstein.

Tim ist Straßenbaumeister. Mit dem Riesen-Lineal mißt er, wie hoch eine Straße ist.

Und was passiert jetzt gerade auf der Expedition? Hier erfahrt ihr es:

Stand: 05.07.2017, 15:09

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