Die berühmtesten Schiffspassagen der Welt

Die berühmtesten Schiffspassagen der Welt

In Norwegen wollen Ingenieure jetzt einen Schiffstunnel unter einer Insel hindurch bauen! Spektakuläre Schiffspassagen gibt es aber auch in vielen anderen Teilen der Welt ...

Norwegen

Fast die gesamte Küste Norwegens besteht aus vielen tausend Fjorden. Ein Fjord ist ein weit ins Festland hineinreichender Meeresarm. Auf der so genannten Nordlandroute bis zum nördlichsten Punkt Europas, dem Nordkap, kommt man an vielen dieser spektakulären Landschaften vorbei.

Fast die gesamte Küste Norwegens besteht aus vielen tausend Fjorden. Ein Fjord ist ein weit ins Festland hineinreichender Meeresarm. Auf der so genannten Nordlandroute bis zum nördlichsten Punkt Europas, dem Nordkap, kommt man an vielen dieser spektakulären Landschaften vorbei.

Der Ende des 19. Jahrhunderts gebaute Kanal von Korinth teilt das griechische Festland von der Halbinsel Peloponnes. Der Kanal ist sechs Kilometer lang, aber nur 24 Meter breit. Es können also nur kleinere Schiffe hier durchfahren.

Der berühmte Panamakanal durchschneidet Mittel- und Südamerika. Früher mussten Schiffe einen riesigen Umweg um Südamerika herum nehmen, um vom Pazifik in den Atlantik oder umgekehrt zu fahren. Heute nehmen sie die insgesamt 81,6 Kilometer langen künstliche Wasserstraße.

Der Amazonas im brasilianischen Regenwald ist einer der spektakulärsten Flüsse der Welt. Mit großen Schiffen kommt man nur bis Manaus, danach teilt sich der Fluss in tausende, kleine Arme inmitten purer Natur.

Einen Wasserweg durch das nördliche Eismeer suchten Entdecker viele Jahre lang vergeblich. Erst dem Norweger Roald Amundsen gelang es Anfang des 20. Jahrhunderts, die gesamte Strecke von Nordeuropa über Grönland bis in das nordamerikanische Eismeer zu fahren. Und selbst heute noch ist seine berühmte "Nordwest-Passage" aufgrund der vielen Eisberge für Schiffe gefährlich.

Der Lemaire-Kanal ist eine Meerenge zwischen der Antarktis und einer vorgelagerten Insel. Sie wurde im Jahr 1873 vom deutschen Kapitän Eduard Dallmann entdeckt. Die Schiffspassage durch diesen etwa sechs Kilometer lange natürlichen "Kanal" gilt als einer der Höhepunkte einer Antarktisreise mit einem Kreuzfahrtschiff. Rechts und links erheben sich bis zu 1.000 Meter hohe Eisberge.

Die Halong-Bucht von Vietnam ist heute ein Unesco-Weltkulturerbe. Aus dem Wasser ragen insgesamt gut 2000 kleine Inseln aus dem Wasser! Der Erzählung nach hat ein Drache auf dem Weg vom Festland zum Wasser tollpatschig mit seinem Schwanz die Landschaft zerklüftet. Übersetzt bedeutet Halong die „Bucht des untertauchenden Drachen“.

Die Südspitze Afrikas liegt das "Kap der Guten Hoffnung". Hier mussten früher alle Schiffe vorbei, die von Europa nach Indien fuhren. Dieser umständliche, Zeit raubende und auch gefährliche Weg wurde erst unnötig, nachdem der durch Ägypten hindurch Suezkanal gebaut wurde.

Seit 1896 können selbst Riesen-Dampfer auf dem Weg von Europa nach Indien quer durch die ägyptische Wüste fahren. Der Suezkanal ist 193 Kilometer lang. Weil es keinerlei Höhenunterschiede gibt, kommt er komplett ohne Schleusen aus.

Die südlichste Spitze Südamerikas heißt Kap Horn. Die Landspitze wurde von dem Niederländer Willem Schouten im Jahre 1616 zum ersten Mal umschifft. Bis zur Eröffnung des Panamakanals blieb diese äußerst gefährliche Route, neben der etwas weiter nördlich verlaufende Magellanstraße, die einzige Möglichkeit, von Europa an die Westküste Amerikas zu fahren.

Die Magellanstraße ist eine Meerenge mit zahlreichen Inseln und Seitenarmen. Sie teilt die Südspitze Südamerikas von der Insel Feuerland und wurde 1520 vom Portugiesen Fernao de Magalhaes entdeckt. Auch heute noch wird sie von vielen Schiffen befahren, die vom Atlantischen Ozean in den Pazifik wollen oder umgekehrt.

Stand: 07.04.2017, 14:25 Uhr

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