Nachrichten für Kinder: Die Zukunft des Radfahrens

Fahrradfahrer in Dänemark

Nachrichten für Kinder: Die Zukunft des Radfahrens

Diese Woche diskutieren Experten in Mannheim, wie Radfahren sicherer, schneller und besser werden kann. Und wie wir in Zukunft mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Mehr Platz für Radfahrer? 03.04.2017

KiRaKa | 03.04.2017 | 05:49 Min.

Stellt euch mal vor, es gäbe eine Autobahn für Fahrradfahrer. Ohne Kurven, ohne Ampel, ohne Hubbel, ohne Autos. Und tatsächlich: So was gibt’s schon, auch bei uns in Nordrhein-Westfalen. Zum Beispiel den Radschnellweg Ruhr, genannt RS1. Er soll einmal hundert Kilometer lang sein, derzeit sind zehn Kilometer zwischen Mühlheim und Essen fertiggestellt. Diese Fahrradfahrerautobahnen sollen vor allem Leuten erlauben, statt mit dem Auto mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Immer mehr Radfahrer

Und weil es immer mehr Fahrradfahrer gibt, die keine Lust mehr haben aufs Autofahren, weil sowieso fast überall Stau ist und schlechte Luft, haben Politiker der Bundesregierung jetzt Geld zur Verfügung gestellt, mit dem - unter anderem - noch mehr solcher Schnell-Radwege gebaut werden sollen.

Das Fahrrad feiert Geburtstag

Passt übrigens genau zum Jahr 2017, denn in diesem Jahr wird das Fahrrad 200 Jahre alt. Im "Jubiläumsjahr" des umweltfreundlichen Verkehrsmittels will die Bundesregierung den Radverkehr nun mit viel mehr Geld fördern als bisher. Das hat das Verkehrsministerium mitgeteilt.

Experten tauschen Ideen aus

Und da das Fahrrad in Zukunft wohl immer wichtiger wird, treffen sich in dieser Woche in der Stadt Mannheim Experten und tauschen Idee aus, wie die Menschen in Deutschland besser, sicherer und schneller mit dem Rad von A nach B kommen können.

Nachbarländer sind Vorbild

In unserem Nachbarland Dänemark etwa wird viel mehr getan für die Radfahrer, aber vielleicht ist das ja in Zukunft bei uns auch so. Das wäre toll!

Stand: 03.04.2017, 17:51

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