Puppe "Cayla" verboten

My friend Cayla

Puppe "Cayla" verboten

Eine deutsche Behörde hat die sprechende Puppe "Calya" als Spionagegerät eingestuft und verboten

Spielzeugpuppe verboten

KiRaKa | 17.02.2017 | 04:08 Min.

Die Puppe "Cayla" findet sich wahrscheinlich in vielen Kinderzimmern. Von den elektronischen Spielgefährten wurden wohl mehrere 1000 in Deutschland verkauft. Die Puppe kann sprechen, Fragen beantworten und sie hat jede Menge Elektronik intus, also eingebaut. Genau das ist nun ein Problem. Denn Cayla wurde verboten.

Nicht mehr in den Regalen

Die Puppe gibt es nicht mehr zu kaufen, Händler mussten sie aus den Regalen nehmen. Die Bundesnetzagentur - das ist die Behörde, die sich auch um elektronische Gegenstände in Deutschland kümmert, hat die sprechende Puppe "Cayla" als potentielles Spionagegerät eingestuft und Eltern aufgerufen, sie "unschädlich“ zu machen. Die rund 45 Zentimeter große Puppe könnte wie ein Abhörgerät im Kinderzimmer funktionieren. Sie könnte auch von außen "gehackt" werden, also Fremde könnten sich Zugriff zur Puppe verschaffen und eventuell Gespräche mithören.

Was tun, wenn man "Cayla" zu Hause hat

Da das Spielzeug nun verboten ist, können Leute, die sie besitzen, sie nicht zurückschicken. Kinder sollen zusammen mit ihren Eltern entweder die Elektronik in der Puppe zerstören oder gleich das ganze Spielzeug.

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