Nachrichten für Kinder: Keine Delfinbabys

Eine Killerwal-Mama schwimmt mit ihrem Baby in einem Becken

Nachrichten für Kinder: Keine Delfinbabys

Die Umweltministerin Frankreichs hat beschlossen, dass sie künftig viel mehr Platz haben müssen. Dann können die großen Meeressäugetiere sich auch mal zurückziehen, wenn sie ihre Ruhe haben wollen.

Nachrichten für Kinder: Keine Delfinbabys mehr in Zoos

KiRaKa | 08.05.2017 | 01:13 Min.

Delfine und Killerwale sollen in Gefangenschaft keine Babys haben

Die Umweltministerin hat noch etwas Entscheidendes im Leben der gefangenen Tiere verändert: Sie sollen in Zukunft keine Babys mehr bekommen, wenn sie in einem Becken leben. Das finden vielleicht einige Zuschauer schade, die gerne Delfinbabys anschauen. Tierschützer freuen sich aber: Wenn keine Nachkommen mehr in Aquarien geboren werden, dann wird es irgendwann keine Delfine und Killerwale mehr in Aquazoos geben. In der ganzen EU  dürfen keine Tiere in der Wildnis gefangen werden, um sie in Becken vorzuführen.

Tierschützer halten das für das Ende der Delfinshows

Solange immer noch welche ihre Bahnen vor Zuschauern ziehen, sollen sie es zumindest so gut wie möglich haben. Das Wasser darf nicht mehr mit Chlor behandelt werden und das Publikum soll die Tiere nicht mehr berühren dürfen. Das schützt Delfine und Orcas, wie Killerwale auch genannt werden, vor Krankheiten und bereitet ihnen viel weniger Stress. Die Tierschutzorganisation PETA will jetzt auch in Deutschland erreichen, dass die Umweltministerin bei uns genauso strenge Regeln aufstellt wie in Frankreich.

Stand: 08.05.2017, 18:18

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