Nachrichten für Kinder: Kinder im Krieg

Statue einer Pistole mit zugeknotetem Lauf

Nachrichten für Kinder: Kinder im Krieg

In vielen Kriegen auf der ganzen Welt werden zu viele Kinder getötet oder verletzt. Das steht in einem neuen Bericht.

Zu viel Leid in Kriegen 06.10.2017

KiRaKa | 06.10.2017 | 01:44 Min.

Mehr als 8.000 Kinder sind im vergangenen Jahr in Ländern, in denen Krieg oder bewaffnete Konflikte herrschen, getötet oder verletzt worden. Das steht in einem Bericht der UNO. Die UNO ist ein Zusammenschluss zwischen fast allen Ländern der Welt. Auch Deutschland gehört dazu. Vertreter aus den Mitgliedsländern treffen sich regelmäßig, um über Probleme in der Welt zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.

UNICEF gehört auch zur UNO

UNICEF, das Kinderhilfswerk arbeitet auch mit den Leuten von der UNO zusammen. Rudi Tarneden von UNICEF erzählt, in welchen Ländern Kinder betroffen sind. 

Rudi Tarneden: "Überall da, wo Kriege und Bürgerkrieg herrschen, stehen Kinder zwischen den Fronten der Konfliktparteien. Und Länder wie Afghanistan, der Jemen oder Syrien, worüber am meisten berichtet wird, aber auch Länder wie der Südsudan. Die Kinder sind Opfer von Gewalt, ganz oft werden sie selber auch gezwungen, Gewalt auszuüben, zum Beispiel müssen sie als Soldaten selber kämpfen."

Wie kann UNICEF helfen?

Rudi Tarneden: "Das schreckliche Leiden der Kinder wird leider immer wieder übersehen. Niemand beschäftigt sich damit. Deswegen gehen UNICEF und andere Organisationen hin und befragen Familien, deren Kinder furchtbar behandelt worden sind.  Oder spricht mit den Kindern, die als Soldaten kämpfen mussten.

Berichte als Unterstützung

Das wird genau aufgeschrieben und Berichte werden zusammengestellt und an den Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York – an den sogenannten UN-Sicherheitsrat – gegeben. Da landen die auf einer schwarzen Liste. Und diese Regierungen finden das gar nicht toll, dass sie auf einer solchen Liste stehen. Denn es ist klar, dass sie furchtbare Verbrechen begehen. Deswegen ist diese Liste auch so wichtig, denn damit wird politischer Druck ausgeübt."

Stand: 06.10.2017, 18:16

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