Nachrichten für Kinder: Aufräumen in Hamburg

Ein ausgebranntes Auto wird von der Feuerwehr gelöscht

Nachrichten für Kinder: Aufräumen in Hamburg

Rund um das G20-Treffen in Hamburg gab es mehrere Demonstrationen - teilweise ist es zu Gewalt gekommen und es wurde randaliert. Die Hamburger räumen nun auf.

Das große Aufräumen nach dem G20-Gipfel in Hamburg

KiRaKa | 10.07.2017 | 01:44 Min.

Viel Chaos in Hamburg

Das G20-Treffen in Hamburg hat am Wochenende für viele Schlagzeilen gesorgt. Das lag weniger an den Beschlüssen, auf die sich die mächtigsten Politiker der Welt geeinigt haben, sondern viel mehr an den Demonstrationen und Krawallen, die dort passiert sind. Straßenschilder liegen auf der Straße zerstreut, Bushaltestellen haben keine Scheiben mehr, am Straßenrand stehen völlig ausgebrannte Autos und mehrere Geschäfte sind total zerstört. In manchen Stadtteilen von Hamburg sieht es chaotisch aus. Am Wochenende hatten mehrere Menschengruppen dort randaliert.

Wichtige Politiker trafen sich in Hamburg

Der Anlass war das Treffen der G20 in Hamburg. Die G20 ist eine Gruppe von 19 Ländern und der Europäischen Union, die zum Beispiel besonders viel Handel treiben. Dazu gehören etwa die USA, China und Deutschland. Viele Leute fanden das Treffen jedoch nicht gut. Zum Beispiel, weil viele arme Länder nicht dabei sind, obwohl gerade sie Hilfe brauchen. Stattdessen wird den G20-Ländern vorgeworfen, Entscheidungen zu treffen, die nur ihnen weiterhelfen. Deshalb sind viele Menschen auf die Straße gegangen. Die meisten Demonstrationen sind friedlich verlaufen. Es wurden Plakate hochgehalten und es gab Sprechchöre.

Randalierer prügelten sich mit der Polizei

Doch einige tausend Demonstranten hatten etwas anderes im Sinn. Sie wollten randalieren und Sachen zerstören. Sie prügelten sich mit der Polizei, zündeten Autos an, versperrten Straßen und plünderten Läden. Nun wird viel über die Krawalle gesprochen und darüber, wie die Polizei damit umging. Einige werfen der Polizei vor, dass ihnen der Schutz der Politiker wichtiger gewesen sei als der Schutz der Anwohner. Viele Politiker verteidigen die Polizei. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Gewalt verurteilt und sagte, das sei nicht zu akzeptieren. Die Hamburger räumen ihre Stadt nun auf und sollen auch Geld für ihre kaputten Autos und Geschäfte bekommen.

Stand: 10.07.2017, 16:48

Darstellung: