Nachrichten für Kinder: China gegen ausländische Kinderbücher

Pippi Langstrumpf und ihre Freunde Thomas und Annika lassen es sich gut gehen

Nachrichten für Kinder: China gegen ausländische Kinderbücher

Es sollen keine neuen Kinderbücher mehr aus dem Ausland nach China kommen. Das ist ein neuer Plan der chinesischen Regierung.

China will keine ausländischen Kinderbücher mehr einführen

KiRaKa | 30.03.2017 | 01:02 Min.

Keine Ideen aus anderen Ländern für chinesische Kinder

China ist ein riesengroßes Land in Asien, es ist das viertgrößte Land der Erde. Über 1,3 Milliarden Menschen leben dort, so viele wie in keinem anderen Land. China wird seit Jahrzehnten von ein und derselben Partei regiert, die keine andere Meinung als die eigene zulässt. Jetzt hat die chinesische Regierung einen neuen Plan, um Ideen aus anderen Ländern von den eigenen Bürgern fern zu halten.

Chinesische Politiker haben Angst vor Pippi Langstrumpf

Es sollen keine oder fast keine neuen Kinderbücher aus dem Ausland mehr nach China kommen. Die werden gerne in China gelesen. Aber die Politiker haben wohl Angst, dass so ein verrücktes Mädchen wie Pippi Langstrumpf, das sich nicht an die Regeln der Erwachsenen hält, chinesische Kinder auf blöde Gedanken bringt. In China muss man nämlich ständig jemandem gehorchen – der Regierung, den Polizisten oder dem Chef. Zu den Büchern, die nicht mehr in China gelesen werden sollen, gehören auch „Pu der Bär“ und „Harry Potter“.

Stand: 30.03.2017, 17:25

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