Kältewelle in Europa

Frau mit Kind auf dem Rücken in Istanbul

Kältewelle in Europa

Brrrrrrrrrrr, war das kalt in den letzten Tagen! So kalt, dass in vielen europäischen Ländern leider sogar Menschen daran gestorben sind - sogar in Italien und Griechenland.

Kältewelle in Europa 09.01.2017

KiRaKa | 09.01.2017 | 01:48 Min.

Allein in Polen und Italien sind in am Wochenende 17 Menschen erfroren. Auch in Tschechien und der Slowakei kamen in der bislang kältesten Nacht des Winters Menschen ums Leben. Betroffen waren vor allem Personen, die keine feste Wohnung hatten und deshalb draußen schlafen mussten.

Minus 30 Grad in Russland

In Russland haben die Menschen am Wochenende Weihnachten gefeiert – weil sie einen anderen Kalender haben als wir, feiern die orthodoxen Christen das Fest 13 Tage nach uns. Es waren die kältesten orthodoxen Weihnachten seit 120 Jahren. Das Thermometer zeigte minus 30 Grad an. Auch in Griechenland, Bulgarien und Kroatien sanken die Temperaturen so tief wie schon sehr lange nicht mehr. In Istanbul in der Türkei saßen am Sonntag tausende Reisende fest, weil wegen Schnee und Eis hunderte Flüge gestrichen werden mussten.

Autounfälle wegen Blitzeis

In Deutschland haben Wissenschaftler am Wochenende in zwei Dörfern in Bayern die bisher kältesten Werte in diesem Winter gemessen: minus 26 Grad. In weiten Teilen Nord- und Westdeutschlands gab es auch viele Autounfälle – wegen Blitzeis. Das bildet sich, wenn der Regen oder Schnee, der auf die Erde fällt, sofort gefriert. Viele Kinder fanden das toll, sie konnten auf ihren Schuhsohlen rutschen, als hätten sie Schlittschuhe an. Für ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, war das aber ziemlich gefährlich. Viele sind deshalb sicherheitshalber zuhause geblieben.

Verantwortlich für den Kälteeinbruch ist eiskalte Polarluft, die aus Richtung der skandinavischen Länder Norwegen und Schweden nach Europa weht.

Stand: 09.01.2017, 17:10

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