Nachrichten für Kinder: Geo-Tag der Natur in Essen

Blauflügelige Ödlandschrecke

Nachrichten für Kinder: Geo-Tag der Natur in Essen

Die Zeche Zollverein war mal ein Kohlebergwerk. Beim Geo-Tag der Natur treffen sich dort Leute, die sich sehr gut mit Arten auskennen - zum Beispiel mit dieser Ödland-Schrecke.

Geo-Tag der Natur auf Zeche Zollverein 16.06.2017

KiRaKa | 16.06.2017 | 01:27 Min.

Zeche Zollverein - ein toller Veranstaltungsort

Auf der stillgelegten Zeche Zollverein gibt es dieses Wochenende ein besonderes Programm für Familien: Ihr könnt dort Menschen treffen, die sich sehr gut mit bestimmten Tier- oder Pflanzenarten auskennen. Zum Beispiel mit so spannenden Tieren wie der blauflügligen Ödland-Schrecke. Die Experten sind dort zum Geo-Tag der Natur.

Arten hautnah erleben

Die Veranstalter wollen möglichst viele Menschen für die Natur und für Artenbeobachtung begeistern. Das gelingt natürlich am besten, wenn man selbst etwas erleben oder entdecken kann. Zum Beispiel könnt ihr auf Zeche Zollverein eine Heuschreckenart beobachten, die erstmal unscheinbar aussieht - aber wenn sie ihre Flügel ausbreitet, leuchten die blau. Das ist die blauflüglige Ödland-Schrecke. Man kann am Sonntag aber auch einen Nistkasten bauen, in dem dann Vögel oder sogar auch Fledermäuse einziehen können. Von den Experten lernt man also Dinge, die man dann später auch vor der eignen Haustür beobachten kann.

Detektive für Artenvielfalt

Die Artenspezialisten, die zum Geo-Tag der Natur zusammen kommen, haben aber auch eine Aufgabe: Sie werden 24 Stunden lang ausschwärmen und versuchen, möglichst viele verschiedene Arten auf dem Gelände zu finden. 1400 Pflanzen-, Insekten, Vogel- oder Amphibienarten hat man auf Zeche Zollverein schon gezählt. Wenn es noch mehr werden, dann ist das ein gutes Zeichen. Das zeigt, dass man sogar auf einer ehemaligen Kohlehalde wieder Arten ansiedeln kann, wenn man für gute Bedingungen sorgt.

Stand: 16.06.2017, 17:09

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