Ausnahmezustand in Hamburg

Ausnahmezustand in Hamburg

Die mächtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt treffen sich in Hamburg. Das bedeutet Ausnahmezustand für die Stadt und alle Menschen, die dort leben.

Am Nachmittag treffen die ersten Staats- und Regierungschefs ein. Besonders spektakulär wird es, wenn die berühmte "Air Force One" des US-Präsidenten landet. Das haben auch die Hamburger noch nicht gesehen.

Am Nachmittag treffen die ersten Staats- und Regierungschefs ein. Besonders spektakulär wird es, wenn die berühmte "Air Force One" des US-Präsidenten landet. Das haben auch die Hamburger noch nicht gesehen.

In dicken Limousinen und unter Polizeischutz geht es dann weiter in die Hamburger Innenstadt. Hier wird gerade der chinesische Präsident Xi Jinping abgeholt.

Aus Sicherheitsgründen sind viele Plätze und Straßen abgesperrt. Überall steht Polizei, um schnell eingreifen zu können.

Hamburg hat einen großen Hafen. Auch dort ist bereits seit mehreren Tagen Polizei stationiert und auf Booten patroulliert die Küstenwache.

Die Gespräche der Staats- und Regierungschefs finden auf dem großen Messegelände mitten in der Innenstadt statt.

Freitag Abend gehen alle gemeinsam in die nagelneue Elbphilharmonie. Sie schauen sich ein klassisches Konzert an und gehen danach zum Abendessen.

Weil so viele wichtige Politiker auf einmal in der Stadt sind und dabei über sehr viele Probleme reden, gibt es bereits seit vielen Tagen die unterschiedlichsten Demonstrationen.

Am Mittwoch tanzten zum Beispiel über 20.000 Menschen zu Technomusik und riefen "Lieber Funk ich als G20".

Unter dem Motto "1.000 Gestalten" schlichen Künstler mit Lehm verkrustet wie Zombies durch die Innenstadt. Die Botschaft: Wenn jeder nur noch für sich allein kämpft, kommen wir als Gesellschaft nicht weiter.

Aus Angst vor gewalttätigen Demonstrationen haben viele Geschäfte in der Hamburger Innenstadt ihre Schaufenster komplett verbarrikadiert.

Streit gibt es aber auch schon jetzt, zum Beispiel um ein Camp, in dem Demonstranten während des Gipfels leben wollen.

Fest steht: Während des großen Gipfeltreffens wird in Hamburg und Umgebung kaum etwas so sein wie vorher.

Stand: 06.07.2017, 17:37 Uhr

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