Hunderte Flüchtlinge stürmen Ceuta

Afrikanische Flüchtlinge klettern über den Grenzzaun in Ceuta

Hunderte Flüchtlinge stürmen Ceuta

Ceuta ist eine spanische Stadt, die aber in Afrika liegt. Immer wieder versuchen Flüchtlinge in die streng bewachte Stadt zukommen, um nach Europa zu können.

Flüchtlinge stürmen spanischen Ort Ceuta, 17.02.2017

KiRaKa | 17.02.2017 | 01:44 Min.

Ceuta gehört zu Spanien und liegt in Afrika

Heute sind im spanischen Ort Ceuta hunderte Menschen aus Afrika über eine Grenze nach Europa gekommen. Sie fliehen vor Armut, Krieg und Vertreibung in ihren Heimatländern. Die Grenze ist eigentlich stark bewacht. Trotzdem haben es die Flüchtlinge geschafft, nach Ceuta, und damit in Sicherheit zu kommen.

Die Flucht nach Ceuta ist gefährlich

Die Stadt Ceuta ist eine besondere Stadt. Sie gehört zu Spanien. Liegt aber auf dem afrikanischen Kontinent. Und um diese europäische Stadt ist eine große Grenze gezogen. Mit drei Zäunen, die rund um die Uhr von Polizisten und Kameras bewacht werden. Die Zäune sind bis zu sechs Meter hoch und mit scharfem Stacheldraht gesichert. Die Polizisten haben Gewehre. Deshalb ist die Flucht auch so gefährlich und kann nur klappen, wenn wie heute morgen viele Menschen auf einmal über den Zaun klettern. Sie kommen aus afrikanischen Ländern wie Kamerun, Mali, dem Senegal, Guinea oder Burkina Faso. Viele verletzen sich an dem scharfen Draht oder ertrinken, wenn sie versuchen, um den Zaun im Meer herum zu schwimmen.

Die Flüchtlinge wollen ein besseres Leben in Europa

Trotzdem gehen viele Flüchtlinge das große Risiko ein. Viele sind so arm, dass sie sich nichts zu essen kaufen können. In vielen afrikanischen Ländern herrscht Krieg, Menschen landen im Gefängnis, wenn sie eine andere Meinung haben als der Machthaber. Wer aus solchen Gründen flieht, der bekommt in Europa Hilfe. Deshalb fordern viele Menschenrechtsorganisationen, die Flüchtlinge einreisen zu lassen und sich nicht durch Grenzen mit hohen Stacheldraht-Zäunen abzuschotten.

Stand: 17.02.2017, 17:30

Darstellung: