Nachrichten für Kinder: Direkt nach der Schule zur Feuerwehr

Fahrzeuge der feuerwehr auf dem Weg zum Einsatz

Nachrichten für Kinder: Direkt nach der Schule zur Feuerwehr

Die Dortmunder Feuerwehr bildet erstmals Schulabgänger aus, die noch keine handwerkliche Ausbild abgeschlossen haben.

Feuerwehr Dortmund bildet Schulabgänger zu Feuerwehrleuten aus

KiRaKa | 12.09.2017 | 01:40 Min.

Die Feuerwehr in Dortmund bildet jetzt als erste in Nordrhein-Westfalen Schulabgänger zu Notfallassistenten und schließlich Brandlöschern aus. 24 Auszubildende haben diese Woche bei der Feuerwehr in Dortmund angefangen. Die Ausbildung zum Brandlöscher oder Brandlöscherin geht insgesamt vier Jahre.

Wir vom KiRaKa haben uns mit Markus Sulk unterhalten. Er ist Leiter der Rettungsdienstschule der Feuerwehr Dortmund.

KiRaKa: Stimmt es, dass die Feuerwehr bisher überwiegend Handwerker eingestellt hat?

Markus Sulk: Ja, idealerweise hat man eine handwerkliche Ausbildung, weil die Feuerwehr ja auch ein weitgehend technischer Beruf ist. Wenn man sich vorstellt, dass man wir bei Unfällen auch mit Werkzeugen arbeiten müssen, ist es ganz gut, wenn man dafür vorher eine handwerkliche Ausbildung gemacht hat. Aber das können wir leider nicht immer gewährleisten, denn dafür sind einfach schlichtweg zu wenig Bewerber da.

KiRaKa: Und woran meinen sie liegt das, dass so wenige Bewerber da sind?

Markus Sulk:  Ich glaube in allererster Linie trauen sich das die jungen Leute selbst am wenigsten zu. Und sagen oh das ist so ein anspruchsvoller Beruf da hab ich keine Chance, das ist nichts für mich und trauen sich erst gar nicht, obwohl sie die Voraussetzungen vielleicht doch erfüllen.

KiRaKa: Was genau lerne ich denn da?

Markus Sulk: Bei der Feuerwehr lernt man den Umgang mit Werkzeugen, welche Schläuche und welche Strahlröhre ich für welches Feuer benutzen kann, und lernt den Umgang mit der Betreuung und Versorgung von verletzten oder erkrankten Menschen. Und dann hat man noch die Möglichkeit, sich zu spezialisieren. Denn die Feuerwehr hat auch noch viele Spezialgebiete wie zum Beispiel Höhenrettung oder Taucher.

Stand: 12.09.2017, 17:00

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