Nachrichten für Kinder: Elefantenschutz in China

Eine Elefantenmutter umschlingt ihr Junges mit dem Rüssel.

Nachrichten für Kinder: Elefantenschutz in China

Das Elfenebein der afrikanischen Elefanten ist in China sehr beliebt. Die chinesische Regierung unternimmt nun etwas, um die Tiere zu schützen.

China tut etwas für Elefanten

KiRaKa | 31.03.2017 | 01:41 Min.

Insgesamt 350.000 Exemplare der afrikanischen Elefanten leben noch in Afrika. Das hört sich erst einmal viel an, allerdings: In den vergangenen sieben Jahren ging der Bestand um insgesamt ein Drittel zurück.

Viele Elefanten leben nicht mehr

Das bedeutet: In sieben Jahren starben rund 170.000 der großen Rüsseltiere. Viele davon, weil das Elfenbein der Stoßzähne teuer verkauft werden kann und Wilderer die Tiere deshalb töten. Vor allen Dingen nach China wurde viel Elfenbein verkauft.

Chinesische Regierung schließt Geschäfte

Die chinesische Regierung hat nun 70 Werkstätten, in denen Elfenbein zu wertvollen Schmuckgegenständen geschnitzt wird und die Geschäfte, in denen es verkauft wird, geschlossen. Darauf haben Tierschützer seit Langem gewartet. Bis zum Ende des Jahres sollen alle Werkstätten und Verkaufsläden verboten werden.

Hoffnung für die Tiere

Tierschützer hoffen nun, dass die Elefanten-Wilderei in Afrika aufhört oder doch zumindest viel weniger wird. Denn in China haben die Wilderer-Banden bisher die meisten Elefantenstoßzähne - also das Elfenbein - verkauft.

Elfenbein sehr beliebt

Weil es immer mehr Chinesen gibt, die ihren neuen Reichtum mit teuren Elfenbeinschnitzereien zeigen wollen, haben die Wilderer in Afrika einen kräftigen Anreiz gehabt, Elefanten totzuschießen und die Stoßzähne dann über viele Landesgrenzen hinweg bis nach China zu schmuggeln. Mit diesem Milliarden-Euro-Geschäft machen die chinesische Regierung und die Polizei jetzt Schluss.

Gut für die Elefanten

Denn in den letzten Jahren hatte die Wilderei auf afrikanische Elefanten so stark zugenommen, dass sie in ungefähr 20 Jahren ausgestorben wären. Aber wenn man den Wilderern ihr Geschäft kaputtmacht, dann hat das größte Tier, das an Land herumläuft, eine gute Chance zum Überleben.

Stand: 31.03.2017, 18:11

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