Nachrichten für Kinder: Falscher Alarm auf Autobahn

Bauarbeiter zeigt Eisenstangenfund

Nachrichten für Kinder: Falscher Alarm auf Autobahn

Unter der A1 bei Leverkusen wurde eine Fliegerbombe vermutet. Die Autobahn wurde gesperrt und ein Loch gebuddelt. Gefunden wurde aber eine alte Eisenstange.

Autobahnsperrung wegen einer Eisenstange

KiRaKa | 09.10.2017 | 01:20 Min.

Statt einer Bombe war es eine Eisenstange

Sie ist kürzer als einen Meter, verrostet und einfach alt. Eine Eisenstange hat am Montagmorgen auf der Autobahn rund um Köln und Leverkusen für lange Staus gesorgt. Fachleute, Autofahrer und Anwohner sind aber erst einmal erleichtert, dass es nur eine Eisenstange war, die gefunden wurde. Denn zuvor war befürchtet worden, dass es sich bei dem Metallteil unterhalb der Fahrbahn auch um eine uralte Weltkriegsbombe handeln könnte. Metalldetektoren hatten angeschlagen. Deshalb wurde die Autobahn komplett gesperrt.

Die Autobahn bleibt noch gesperrt

Bauarbeiter haben mitten auf der Autobahn ein Loch gegraben. Es ist vier mal vier Meter groß und acht Meter tief. Nachdem klar war, dass sich dort keine Weltkriegsbombe versteckt hatte, haben die Bauarbeiter sofort damit begonnen, das Loch wieder zuzuschütten. Aber das dauert. Deshalb bleibt die Autobahn wahrscheinlich noch bis Mittwochabend oder Donnerstagmorgen gesperrt.

Der Asphalt auf der Autobahn ist ganz besonders

Das bedeutet für die Autofahrer, dass sie weiterhin viel Geduld auf der Autobahn brauchen. Denn es reicht nicht aus, das Loch einfach wieder zuzuschütten. Erst wird Erde eingefüllt und drei Schichten mit verschiedenen Gesteinen. Am Ende wird die Fläche mehrmals asphaltiert und zum Schluss muss der Asphalt noch abkühlen. Der Asphalt einer Autobahn muss so speziell sein, weil dort täglich tausende Autos und Lastwagen drüber fahren.

Stand: 09.10.2017, 17:00

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