Tägliche Helfer: Rettungswagen!

Mehrere Rettungswagen

Tägliche Helfer: Rettungswagen!

Erst seit 60 Jahren gibt es Rettungswagen. Oft kommen sie zusammen mit einem Notarzt zum Einsatzort. Vor rund 100 Jahren wurde man noch auf einen Pferdekarren gelegt.

Rettungswagen - Gespräch mit Joachim Hecker 13.02.2017

KiRaKa | 13.02.2017 | 04:42 Min.

Mit einem gebrochenen Bein zum Beispiel ist man dann auf diesem Pferdewagen ins Krankenhaus gezockelt. Erst dort konnte den Patienten richtig geholfen werden. Das Ganze hat ziemlich lange gedauert. Dann gab es irgendwann die ersten Autos. Mit ihnen wurde man auch ins Krankenhaus gefahren und erst dort richtig behandelt.

1957: Erster Einsatz mit Notarzt und Rettungswagen

Erst vor 60 Jahren wurden dann Leute geschickt, die Kranken oder Verletzten direkt vor Ort helfen konnten. Oft war auch der Notarzt mit im Wagen dabei. So sparte man natürlich wertvolle Zeit. Heute sitzen in den Wagen Rettungssanitäter und -assistenten. Sie haben meist einen kleinen Operationssaal im Auto, in dem kleinere Notoperationen gemacht werden können. Der Notarzt reist heute meist mit einem eigenen Wagen an. Das nennt man "Rendezvous-Verfahren". Rendezvous ist Französisch und bedeutet so viel wie Verabredung.

Treffen am Einsatzort

Der Notarzt trifft sich dann mit der Besatzung des Rettungswagens. Sobald der Notarzt seine Arbeit gemacht hat, also zum Beispiel eine Spritze gegeben oder das Bein geschient hat, kann er direkt zum nächsten Unfallort fahren. Die Besatzung des Rettungswagens fährt die Patienten zum Krankenhaus und startet danach in den nächsten Einsatz.

Stand: 13.02.2017, 19:13

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