Nachrichten für Kinder: Ostern ist für Christen erst dunkel dann hell

Eine Jesus-Figur vor einem Kirchenfenster

Nachrichten für Kinder: Ostern ist für Christen erst dunkel dann hell

Was feiern Christen an Ostern? Vor allem die Hoffnung.

Karfreitag und Ostern - was steckt dahinter? 13.04.2017

KiRaKa | 13.04.2017 | 05:28 Min.

Vielleicht besucht ihr an Ostern einen Gottesdienst. Denn Ostern beziehungsweise der Karfreitag ist für viele Christen das wichtigste Fest im Jahr, noch wichtiger als Weihnachten. Aber was genau feiern Christen eigentlich an Ostern und den Tagen davor? Und was hat es mit den Bräuchen von Ostereiern und Osterhase auf sich?

Das Fest der Auferstehung von dem Tod

Mit dem Osterfest erinnern Christen daran, dass Gottes Sohn Jesus nach ihrem Glauben von den Toten auferstanden ist. Nach dem stillen, traurigen Karfreitag, an dem Christen daran denken, dass Jesus getötet wurde, indem er ans Kreuz genagelt wurde, ist Ostern ein fröhlicher Feiertag: Er erinnert daran, dass Jesus nicht nur seinen eigenen Tod überwunden hat, sondern alle Christen auf ewiges Leben nach dem Tod hoffen dürfen.

Vom Dunklen ins Helle

In Osternachts-Gottesdiensten kann man diesen Übergang vom Dunklen zum Hellen, Freudigen gut beobachten: In vielen Kirchen werden immer mehr Kerzen angezündet, die Lieder werden immer fröhlicher, die Orgel erklingt wieder und auch die Kirchenglocken, die seit Karfreitag geschwiegen haben, läuten wieder.

Warum gibt es Eier an Ostern?

Die Tradition, dass an Ostern so viele Eier auf den Tisch kommen, ist auch aus praktischen Gründen entstanden: Als Katholiken noch von Aschermittwoch bis Ostern streng fasteten, verzichteten sie nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf Eier. Die wurden gekocht, um sie haltbar zu machen. An Ostern hatten die Katholiken also viele Eier übrig. Die trugen sie in die Kirche, wo sie geweiht wurden. Gefärbte Eier wurden dann als Geschenk verteilt.

Wer bringt die Eier?

Evangelische Christen machten den Brauch der Ostereier nach. Die Eier wurden noch dazu im Garten versteckt. In verschiedenen Gegenden Deutschlands gab es unterschiedliche Erklärungen, wer diese Eier bringt: der Fuchs, der Storch, der Reiher oder auch der Hase. Der Osterhase hat sich letztlich durchgesetzt. Hasen kriegen ja viele Junge. Sie sind also – wie auch die Eier – ein passendes Zeichen für neues Leben.

Wenn ihr noch mehr über Gründonnerstag, Karfreitag und die anderen Tage der Karwoche erfahren wollt, dann klickt oben auf den "Play"-Knopf.

Hier geht's zu unserem Spiel mit den bunten Ostereiern.

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