Glatteis-Gefahr noch nicht ganz vorbei

Straßenschild warnt vor Glatteis

Unwetterwarnung für NRW

Glatteis-Gefahr noch nicht ganz vorbei

  • In Ostwestfalen und im Hochsauerland drohen weiterhin Nebel und Glatteis
  • Sprühregen und mäßiger Westwind in NRW
  • Mildere Temperaturen am Wochenende

Laut Deutschem Wetterdienst ist die Gefahr aber noch nicht ganz vorbei. Vor allem in Ostwestfalen und im Hochsauerland drohen weiterhin Nebel und Glatteis. Am Samstagvormittag (23.01.2016) ist es von Ostwestfalen-Lippe bis zum Hochsauerland neblig-trüb. Es fällt vielerorts Sprühregen. Streckenweise ist es glatt durch Eisansatz. Landesweit gab es laut NRW-Polizei in der Nacht 122 glättebedingte Unfälle. Dabei wurden vier Menschen schwer verletzt. Insgesamt sei es aber noch glimpflich abgelaufen, sagte ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei.

Temperaturen steigen

Allein die Bielefelder Polizei zählte zwischen 20:00 bis 06:00 Uhr 44 Verkehrsunfälle, davon 32 auf den Autobahnen 2 und A30. Zumeist seien nur Blechschäden entstanden. Bei sechs Verkehrsunfällen (fünf davon auf der Autobahn) wurde eine Person schwer und 5 Personen leicht verletzt. Blitzeis-Unfälle wurden auch aus dem Raum Siegen und aus dem Sauerland gemeldet.

Auch im Westen von NRW ist es am Samstag meist stark bewölkt, aber weitgehend trocken. Auflockerungen sind laut WDR-Wetterstudio allenfalls im Laufe des Nachmittags am Niederrhein und im Eifelumfeld zu erwarten. Die Höchstwerte liegen bei 6 bis 9 Grad, im Bergland 2 bis 5 Grad. Es weht mäßiger Westwind. In der Nacht zum Sonntag überwiegend stark bewölkt, nur selten Auflockerungen und stellenweise etwas Nieselregen, meist aber trocken. Temperaturrückgang auf 4 bis 1 Grad.

Streufahrzeuge sind startklar

Die Winterdienste im Land waren nach eigenen Angaben gut auf das Glatteis vorbereitet. "Wenn der Regen kommt, sind wir startklar", sagt der Leiter der Autobahnmeisterei Leverkusen von Straßen-NRW am Freitagnachmittag. Dies gelte auch für die rund 80 anderen Straßen- und Autobahnmeistereien im Land. Dennoch rät der Landesbetrieb den Autofahrern besonders vorsichtig zu fahren, da die Streufahrzeuge nicht überall gleichzeitig sein könnten. "Eine Garantie für eisfreie Straßen gibt es nicht", so Straßen-NRW.

Stand: 23.01.2016, 12:01

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