Das Konzept

Das Konzept

Moderatorenpaar sucht prominenten WG-Mitbewohner....- so könnte eine Zeitungsannonce beginnen, mit deren Hilfe sich Christine Westermann und Götz Alsmann auf die Suche nach einem prominenten Zimmernachbarn machen. Hat sich jemand auf diese fiktive Anzeige gemeldet, laden die beiden den Kandidaten zu sich ein, um ihn gründlich auf Herz und Nieren zu prüfen.

Bild: Götz Alsmann und Christine Westermann

Wie alles begann

Zimmer frei! startete im Sommer 1996 als Lückenfüller für die Sommerpause. Der WDR probierte verschiedene neue Sendekonzepte aus, von denen nur diese Sendung überlebte. Zunächst waren 18 Ausgaben in sechs Wochen vorgesehen. Der langfristige Erfolg war nicht geplant. Götz Alsmann nannte die Sendung seinerzeit „einen Bildschirmschoner“.
Das Sendekonzept wurde von einem Team aus Autoren und Redakteuren aus ganz unterschiedlichen Bereichen des WDR entwickelt. Grundlage war die Idee eines 1LIVE-Redakteurs, eine Talkshow im spielerischen Umfeld einer Wohngemeinschaft anzusiedeln.

"Was machen wir hier eigentlich?" (Zitat G. Alsmann)

Götz Alsmann bringt als musikalischer Spontan-Moderator anarchisch-versöhnliche Töne ins Wohnspiel: Überfallartige Praxistests, improvisierte WG-Kleinkunst, hintergründige Ranschmeiße. Christine Westermann steht für Gespräche nicht nur im Plauderton, für neugierige Verhaltensforschung und freche Kreuzverhöre. Neben Talks und nicht allzu ernst gemeinten WG-Eignungstests im Studio illustrieren pointierte Einspielfilme darüber hinaus das Lebensumfeld der Gäste.

Götz Alsmann und Niedecken

Auf den Zahn gefühlt

Weitere Stationen im Promi-Programm: Ein Außenreporter forscht das private Umfeld des Bewerbers aus. Ist er in seiner bisherigen Nachbarschaft beliebt oder verrufen? Wie wird er von der Gemüsefrau an der Ecke oder dem Wirt in seiner Stammkneipe beurteilt? Ist er als bekennender Fastfood-Konsument oder als missionarischer Gesundheitsapostel aufgefallen?

Ding Dong

Und es kommt noch härter: Wenn zum Beispiel der Puppenspieler Martin Reinl die WG besucht und den prominenten Gast in skurrile Aktionen und Gespräche verwickelt. Oder wenn der Musikwissenschaftler Götz Alsmann die Prominenten in Sachen Hausmusik und WG-Kleinkunst prüft. Zweck der Übungen: Jeder prominente Gast soll sich in möglichst vielen Facetten seiner Persönlichkeit präsentieren. Christine Westermann und Götz Alsmann werden sie oder ihn in jedem Fall aus der Reserve locken.

Unser Freunde von Wiwaldi

Stand: 27.05.2010, 17:10

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