"Hidden Figures": amerikanische Heldinnen gegen Diskriminierung

"Hidden Figures": amerikanische Heldinnen gegen Diskriminierung

Szenenfoto aus Hidden Figures: Janelle Monáe als Mary, Taraji P. Henson als Katherine und Octavia Spencer als Dorothy (v.l.n.r.)

Der Film "Hidden Figures" erzählt die wahre Geschichte dreier afroamerikanischen Frauen, die die ersten Raumfahrt-Missionen der USA möglich machten. Im Jahr 1962 umkreiste John Glenn als erster amerikanischer Astronaut in einer Raumkapsel die Erde – ein Meilenstein im Wettlauf zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. Dass die Mission erfolgreich verlief, war drei brillanten Mathematikerinnen zu verdanken: Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson.

Zu einer Zeit, als Schwarze und Weiße in den USA noch per Gesetz getrennt waren und von Gleichberechtigung keine Rede sein konnte, hatten sie in der Raumfahrtbehörde NASA großen Einfluss. Ihre Namen aber blieben jahrzehntelang unbekannt. Der Film würdigt ihr Lebenswerk – und er setzt ein klares Zeichen gegen die Diskriminierungspolitik des amerikanischen Präsidenten Donald Trump. "Hidden Figures", in drei Kategorien für den Oscar nominiert, kommt am 2. Februar in die Kinos.

Stand: 30.01.2017, 09:01