"Das Leben Danach". TV-Film über das Leid nach der Loveparade-Katastrophe

"Das Leben Danach". TV-Film über das Leid nach der Loveparade-Katastrophe

Sieben Jahre ist es her, dass im völlig überfüllten Zugang zum Loveparade-Gelände 21 Menschen getötet und über 500 verletzt wurden. Jetzt kommt ein Spielfilm ins Fernsehen, der das Leid der Überlebenden und Hinterbliebenen thematisiert. Ein Wagnis, denn das Unglück hat tiefe unsichtbare Wunden hinterlassen.

Die Drehbuch-Autoren haben viele der realen Opfer besucht und lange Gespräche mit ihnen geführt. Daraus entwickelten sie eine berührende und verstörende fiktive Geschichte: Im Mittelpunkt steht die 25-jährige Antonia Schneider (Jella Haase). Sie war gerade 18 und wollte einfach nur feiern, als sie in die Loveparade-Katastrophe geriet. Noch immer ist sie traumatisiert und weiß nicht, wohin mit ihrer Trauer, ihrer Wut und ihrer Angst. Auch ihr Vater Thomas (Martin Brambach) und ihre Stiefmutter Kati (Christina Große) sind überfordert. Da lernt sie den Taxifahrer Sascha (Carlo Ljubek) kennen. Er hat das Gleiche erlebt wie sie. Behauptet er. Am 27. September ist die von der Kritik hochgelobte und ausgezeichnete WDR-Produktion "Das Leben Danach" um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen. Westart hat mit Schauspieler Carlo Ljubek und Regisseurin Nicole Weegmann gesprochen.

Autorin: Christina Zühlke

Stand: 18.09.2017, 17:28