WDR-Crime: Das Profil des Bösen

WDR-Crime: Das Profil des Bösen

Die neue Dokureihe "WDR-Crime" wirft einen Blick in die Abgründe des Verbrechens. Sie zeigt, wie Rechtsmediziner, Genetiker und Profiler arbeiten, um dem Mörder auf die Spur zu kommen. Winzige Hautschüppchen, die Verteilung der Blutspuren, aber auch Maden am Tatort - all dies können Beweise sein, die den Opfern am Ende zur Gerechtigkeit verhelfen.

Die Spurensicherung nach einem Verbrechen.

Die Spurensicherung nach einem Verbrechen.

Die Filmemacherin Saskia Weisheit wirft auch einen Blick in die Zukunft: Was wird in wenigen Jahren möglich sein? Wie lange wird es noch dauern, bis sich aus der DNA weniger Zellen ein komplettes Phantombild des Verdächtigen konstruieren lässt? Und lassen sich Verbrechen vielleicht irgendwann sogar im Vorfeld erkennen - zum Beispiel durch die Erkenntnisse der Fallanalytiker oder Profiler?

Der "Brummi-Mörder"

In der ersten Folge der neuen WDR-Dokureihe nimmt der Profiler und Autor Stephan Harbort die Zuschauer mit in die Ermittlungen rund um den sogenannten "Brummi-Mörder". Zwischen 2003 und 2006 ermordete er im Westen drei junge Frauen bestialisch - scheinbar Zufallsopfer. Doch für Profiler Stephan Harbort zeigt jede Tat die Signatur des Mörders, ein unverwechselbare Muster, das die Polizei auf die Spur des Täters führen kann.

Profiler Stephan Harbort

Die Signatur des Mörders: Was verrät die Tat über den Täter? Profiler Stephan Harbort hält alle Details fest und sucht nach Tatmustern.

Harbort hat dem Bösen immer wieder ins Gesicht geschaut - er hat Serienmörder getroffen, um mit ihnen über ihre Verbrechen und ihre Motive zu sprechen. Was treibt einen Menschen dazu, zum Mörder zu werden? Was sagt seine Tat über ihn aus? Und wie können die Ermittler dieses Wissen nutzen, um ihn zu stoppen und zu überführen?

Die Zukunft der Bekämpfung von Kriminalität

Die Doku zeigt, wie die modernen Fallanalytiker arbeiten. Anders als im US-Krimi hat ihre Arbeit weniger mit Intuition und Instinkt zu tun, sondern vor allem mit Teamarbeit, Vernetzung und wissenschaftlicher Analyse.

Ein Film von Saskia Weisheit
Redaktion: Christiane Mausbach und Monika Pohl

Stand: 19.12.2016, 21:02

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