AGORÁ - Von der Demokratie zum Markt

AGORÁ - Von der Demokratie zum Markt

Das Dokumentarfilmprojekt AGORÁ des griechischen Filmemachers Yórgos Avgerópoulos portraitiert die Eurokrise aus griechischer Sicht über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren. Der Regisseur fängt die politischen und sozialen Auswirkungen der Krise in seinen Bildern ein und spricht sowohl mit den politischen Entscheidungsträgern als auch mit den direkt Betroffenen.

Bereitschaftspolizei trifft auf Demonstranten auf dem Syntagma Platz, Athen.

Demonstrationen auf dem Syntagma Platz in Athen: Zorn und Verzweiflung treibt die griechische Bevölkerung zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Bei der Parlamentswahl im Januar 2015 in Griechenland hat das linke Oppositionsbündnis Syriza einen historischen Sieg eingefahren. Es verfehlte mit 149 von 300 Sitzen im Parlament sogar nur knapp die absolute Mehrheit. Alexis Tspiras, Syrizas Parteichef und neuer Ministerpräsident Griechenlands, hat angekündigt die bisherigen harten Sparmaßnahmen, die dem Land auferlegt wurden, abschwächen zu wollen.

Takis Panagiotopoulos, ein 62-Jähriger Mann der seine Arbeit während der Krise verlor und obdachlos wurde.

Von der Regierung im Stich gelassen: Takis Panagiotopoulos hat seine Arbeit während der Krise verloren und ist nun obdachlos.

Doch wie genau ist die griechische Krise entstanden und wie hat sie das Land verändert?

Ein politisches und gesellschaftliches Porträt der Eurokrise

Der 90minütige Dokumentarfilm AGORÁ des griechischen Filmemachers Yórgos Avgerópoulos portraitiert die Eurokrise aus griechischer Sicht über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren. Der Regisseur fängt die politischen und sozialen Auswirkungen der Krise in intensiven, teilweise erschütternden Bildern ein und spricht sowohl mit den politischen Entscheidungsträgern als auch mit den direkt Betroffenen der Krise.

Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentral Bank 2003-2011.

Jean-Claude Trichet: Der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank spricht über Griechenland und die Finanzkrise.

Griechenlands Sozialgefüge ist tief geschädigt

Avgerópoulos dokumentiert Zustände, von denen man nicht mehr glaubte, dass sie in Europa möglich wären: Armut, Obdachlosigkeit und eine immer höhere Arbeitslosigkeit greifen um sich. Das soziale Gefüge des Landes ist tief erschüttert.

Dokumentarfilm von Yórgos Avgerópoulos
Redaktion: Jutta Krug

Stand: 19.03.2016, 22:15

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