Divertissementchen 2014 Dä Schinghillige

Der Schriftzug "Karneval im WDR", daneben ist eine Karnevalsmütze mit dem Schriftzug "Jeck auf WDR"

Samstag, 1. März 2014, 11.10 - 12.50 Uhr


 Unter der Führung von Nikolaus Höwedes stürmen Kölner Bürger anlässlich der Geburtstagsfeier ihres Oberbürgermeisters Maximilian von Cronenburg einen Maskenball.
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Unter der Führung von Nikolaus Höwedes stürmen Kölner Bürger anlässlich der Geburtstagsfeier ihres Oberbürgermeisters Maximilian von Cronenburg einen Maskenball.

Das „Divertissementchen“, ein heiteres parodistisch angelegtes Theater- oder Singspiel, nimmt mit viel Satire lokale Verhältnisse aufs Korn, persifliert aber auch Opern und Operetten. Musikalisch eingebettet ist das „Divertissementchen“ in Arrangements aus bekannten Melodien aller Musikrichtungen. In ihrem 140. Divertissementchen zur Karnevalssession 2014 findet sich die Bühnenspielgemeinschaft „Cäcilia Wolkenburg“ wieder in Köln ein.


Theaterstück auf der Bühne. Viele Menschen stehen um einen Pferdewagen.
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In intelligent witzigen Dialogen, turbulenten Szenen und mitreißender Musik steuert die folgende Geschichte auf einen Höhepunkt zu, bei dem sprichwörtlich kein Stein auf dem anderen bleibt und der Zuschauer sich verwundert die Augen reibt: Wir schreiben das Jahr 1680. Unter der Führung von Nikolaus Höwedes stürmen Kölner Bürger anlässlich der Geburtstagsfeier ihres Oberbürgermeisters Maximilian von Cronenburg einen Maskenball. Ein versehentlich ausgelöster Schuss und die daraus eskalierende Auseinandersetzung zwischen den Gästen und den Eindringlingen werden von einem charismatischen Fremden in Halbmaske entschärft. Der Revoluzzer und seine Mitstreiter müssen gehen.


Ein Mann in Ketten gelegt, eskortiert von Soldaten in roter Husarenuniform.
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Der charismatische Fremde ist Chevalier Bernard de Châteaubriand, soll sehr reich sein, gute Geschäftsverbindungen zu den Fuggern in Augsburg haben, dazu Drähte in die Schweiz und in den Vatikan. Trotz seiner Erfolge tritt er stets bescheiden auf, und alle schätzen seine christliche Gesinnung, seine Nächstenliebe, seine Bescheidenheit. Aber auch seine Fähigkeiten als „Frauenversteher“ sollen, so munkelt man, außergewöhnlich sein.

Mit Charme und rhetorischer Brillanz gelingt es Châteaubriand, seine Umgebung für sich zu begeistern. Dabei kann er sich in der Politik der Mehrheit des Kölner Rates, und in der Familie der Mutter des Oberbürgermeisters sicher sein. Doch bald kommt Gegenwind auf. Ein Konkurrent des OB greift ein und in der Familie probiert Thusnelda Blötsch, das Hausfaktotum, den Aufstand gegen den „Chevalier“.


Stand: 09.02.2014, 17.47 Uhr



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