Mit Hund durch den Winter

Mit Hund durch den Winter

Viele Hunde lieben den Winter – ganz besonders natürlich, wenn sie durch den Schnee tollen dürfen. Damit Sie die kalte Jahreszeit so richtig genießen können, haben wir 10 Tipps für Sie:

Hunde im Schnee

1. Hundeschuhe – ja oder nein?
Hat Ihr Hund sehr empfindliche Ballen, hat er kürzlich eine Verletzung gehabt oder muss er über scharfkantig vereisten Boden laufen? Dann können Hundeschuhe zum Schutz der Ballen sinnvoll sein. In der Regel benötigen Hunde aber keine Schuhe, sondern einfach nur eine gründliche und regelmäßige Ballenpflege.

1. Hundeschuhe – ja oder nein?
Hat Ihr Hund sehr empfindliche Ballen, hat er kürzlich eine Verletzung gehabt oder muss er über scharfkantig vereisten Boden laufen? Dann können Hundeschuhe zum Schutz der Ballen sinnvoll sein. In der Regel benötigen Hunde aber keine Schuhe, sondern einfach nur eine gründliche und regelmäßige Ballenpflege.

2. Ballenpflege für Hunde im Winter
Generell sollte die Oberfläche der Ballen glatt und weich sein. Aber gerade im Winter brauchen die Pfoten extra Pflege, um nicht auszutrocknen und rissig zu werden. Vaseline, Melkfett oder spezielle Pflegeprodukte für Hundepfoten können helfen. Wichtig ist die richtige Anwendung.

3. Die richtige Pflege
Fettige Cremes können die Hundepfoten vor brennendem Streusalz schützen. Dafür müssen die Pfoten vor dem Spazieren damit eingekremt werden. Wichtig ist es aber, die Hundepfoten nach dem Spaziergang gründlich zu reinigen – etwa mit einem Bad in warmem Wasser. Andernfalls können sich Schmutz und Steinchen in Rissen festsetzen und zu bösen Entzündungen führen. Ist der Ballen unverletzt, kann er anschließend wieder dünn eingekremt werden.

4. Der richtige Weg
Natürlich tun Sie Ihrem Hund einen Gefallen, wenn Sie mit ihm nach Möglichkeit über Wald- oder Feldwege laufen, statt durch das Streusalz auf den Bürgersteigen.

5. Pfotenpflege für Hunde im Winter
Neben den Ballen sind auch die Haare zwischen den Zehen oft ein Problem beim Spazieren durch Schnee und Eis. Bei langhaarigen Hunden können sich hier Fremdkörper festsetzen oder dicke Schneeklumpen bilden. Schneiden Sie die Haare daher vorsichtig zurück, so dass sie nicht mehr über die Ballen reichen.

6. Hilfe für langhaarige Hunde
Bei Hunden mit langem Fell bilden sich leicht dicke Schneeklumpen an Beinen und Bauch. Ein Tipp ist Glanzspray für Pferde. Es soll den Schnee daran hindern, kleben zu bleiben. Dennoch kommt man bei vielen Hunden nicht um das Kürzen des Fells herum.

7. Möglicherweise braucht Ihr Hund einen Mantel
Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Hund friert? Dann sollten Sie über einen Mantel nachdenken. Er muss gut sitzen, sollte auch vor Schneenässe schützen und beim Spielen ausgezogen werden.

8. Zu viel Schnee kann zu Magenproblemen führen
Viele Hunde neigen dazu, übermütig in den Schnee zu beißen oder in gar zu essen. Immer wieder sieht man auch Hundehalter, die ihrem Hund Schneebälle zuwerfen. Das ist sicher lustig, kann aber zu Magenproblemen führen. Versuchen Sie also, Ihren Hund davon abzuhalten zu viel Schnee zu schlucken.

9. Achtung bei Pausen
Bitte beachten Sie, dass auch Hunde in Pausen schnell auskühlen. Schützen Sie Ihren Hund mit einem Mantel und/oder einer Decke, wenn Sie eine Pause einlegen wollen oder halten Sie ihn in Bewegung.

10. Bei der Heimkehr
Legen Sie schon vor dem Spaziergang ein Handtuch bereit. Ihr Hund wird bei der Rückkehr vermutlich nass und dreckig sein. Rubbeln Sie ihn gründlich trocken und entfernen Sie mögliche Schneeklumpen aus dem Fell. Ihr Hund wird es Ihnen danken – und Ihre Wohnung auch.

Stand: 16.12.2016, 12:12 Uhr