Reisen mit Hund: 15 Tipps

Reisen mit Hund: 15 Tipps

Urlaubszeit, die schönste Zeit des Jahres! Toll wenn man diese zusammen mit seinem Vierbeiner verbringen kann. Alle haben Zeit, alle sind entspannt – jedenfalls dann, wenn der Urlaub mit Hund gut geplant ist. Wir haben 15 Tipps zusammengestellt, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, sondern die freie Zeit mit Ihrem Hund genießen können.

Mit dem Hund auf Reisen

1. Auf welche Art Urlaub haben Sie Lust?
Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet selbstverständlich: Worauf habe ich Lust? Ferienhaus an der Nordsee? Segelturn in Kroatien? Oder Rucksacktour durch Nepal? Aber gleich als zweites sollten Sie ihren Wunsch auf Hundetauglichkeit untersuchen. Nicht jeder Hund fühlt sich auf einem Segelboot wohl. Nicht jeder Hund mag es sehr warm. Und nicht jeder Hund will mit ins Flugzeug. In diesem Fall wäre es vielleicht doch besser, ohne Hund zu verreisen oder das Reiseziel noch einmal zu überdenken.

1. Auf welche Art Urlaub haben Sie Lust?
Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet selbstverständlich: Worauf habe ich Lust? Ferienhaus an der Nordsee? Segelturn in Kroatien? Oder Rucksacktour durch Nepal? Aber gleich als zweites sollten Sie ihren Wunsch auf Hundetauglichkeit untersuchen. Nicht jeder Hund fühlt sich auf einem Segelboot wohl. Nicht jeder Hund mag es sehr warm. Und nicht jeder Hund will mit ins Flugzeug. In diesem Fall wäre es vielleicht doch besser, ohne Hund zu verreisen oder das Reiseziel noch einmal zu überdenken.

2. Welche Gesetze und Bestimmungen gelten im Urlaubsland?
Bedenken Sie bei der Wahl des Urlaubsziels auch geltende Gesetze und Einreise- und Impfbestimmungen. In manchen europäischen Ländern (z.B. Norwegen) gilt beispielsweise noch immer die Entwurmungspflicht vor der Einreise. Hier weiß der Tierarzt Bescheid. Aber auch Rassebestimmungen sind nicht in jedem Land (nicht einmal in jedem Bundesland identisch). Die Botschaften der Länder geben Auskunft. In jedem Fall dabei haben müssen Sie den EU-Heimtierausweis.

3. Müssen Sie Ihren Hund vor Krankheiten schützen?
Vor allem in südeuropäischen Ländern besteht für Hund die Ansteckungsgefahr mit sogenannten Mittelmeerkrankheiten. Darunter fallen beispielsweise Leishmaniose, Babesiose und Ehrlichiose. Sie werden vor allem durch Zecken oder Sandmücken übertragen. Wer seinen Hund mit in den Süden nehmen will, sollte daher über einen geeigneten Zecken- und Mückenschutz nachdenken. Außerdem gibt es in Europa Gebiete (z.B. Süditalien), in denen sich Ihr Hund mit sogenannten Herzwürmern infizieren kann. Ihr Tierarzt wird Sie über geeignete Mittel zur Vorbeugung informieren.

4. Was müssen Sie mitnehmen?
Auf jeden Fall ins Gepäck gehören: EU-Heimtierausweis, Wasser und Wassernapf, Futter, Halsband und Leine, Maulkorb, kleine Hundeapotheke mit Zeckenzange und Notfallverband und Desinfektionsmittel, Versicherungsnachweis... Je nach Urlaubsart kommt spezielle Ausrüstung hinzu: Sonnenschutz (z.B. Sonnenschirm) für den Strand, Pfotenpflege für lange Wandertouren...

5. Welches Verkehrsmittel ist geeignet? Das Auto?
Wer mit dem Auto fährt, sollte darauf achten, dass der Hund an einem gut gesicherten, kühlen und belüfteten Ort mitfährt. Außerdem sind regelmäßige Pausen wichtig. Aber lassen Sie den Hund während der Pausen nicht im Auto! Bei Sonne heizt sich dieses rasend schnell auf.

6. Wollen Sie mit der Bahn reisen?
Die Deutsche Bahn schreibt das Mitführen eines Maulkorbs vor, beispielsweise in Österreich muss der Maulkorb von vornherein getragen werden. Auch hier sollten Sie regelmäßige Pausen eingeplanten, damit der Hund sich lösen und ein wenig herumlaufen kann.

7. Was, wenn Sie mit dem Schiff reisen?
Schwieriger ist dies, wenn man mit dem Schiff unterwegs ist. Beispielsweise auf Fähren muss man den Hund oft im Auto lassen und kommt während der Überfahrt nicht zu ihm oder er muss in einem Zwinger bleiben. Solche Überfahrten sollten also nicht zu lang sein. Übrigens: Nicht auf allen Fährrouten sind Hunde überhaupt erlaubt. Bitte erkundigen Sie sich vorher.

8. Wählen Sie das Flugzeug für die Anreise?
Unerlässlich ist eine gute Planung bei einer Flugreise mit Hund. Sie benötigen eine zulässige Transportbox und müssen Ihren Hund im Vorfeld daran gewöhnen. Sie sollten außerdem mit ihrem Tierarzt besprechen, ob Ihr Hund medikamentös ruhiggestellt werden muss. Und informieren Sie sich über den genauen Ablauf am Flughafen, damit die Reisezeit für Ihren Vierbeiner möglichst kurz bleibt.

9. Wie möchten Sie untergebracht sein?
Ferienhaus, Hotel oder Campingplatz – zunächst einmal ist die Art der Unterbringung von Ihrem eigenen Geschmack abhängig. Als nächstes gilt es natürlich zu klären, ob Hunde erlaubt sind und zu welchen Konditionen. Auf vielen Campingplätzen sind Hunde (manchmal mit Aufpreis) erlaubt. Angeleint, versteht sich. Auch viele Hotels heißen Hunde (ebenfalls oft mit Aufpreis) willkommen. Meist dürfen die Vierbeiner aber nicht in den Frühstücksraum. Sie müssen also sicher sein, dass ihr Hund auch mal alleine auf dem Zimmer bleiben kann. Außerdem beschränken Hotels die Zahl der Hunde pro Zimmer gerne auf zwei. Ähnlich verhält es sich in Ferienwohnungen oder –häusern. Es gibt etliche Internetseiten, die sich auf hundefreundliche Unterkünfte spezialisiert haben.

10. Welche Aktivitäten sind auch für Hunde geeignet? Ein Städtetrip?
Wer einen Städtetrip mit vielen Museumsbesuchen plant, kann seinen Hund getrost zu Hause lassen. Hier dürfen Hunde in aller Regel nicht mit rein. Außerdem bedeuten Stadt und viele Menschen für viele Hunde Stress.

11. Sonnenbaden am Strand?
Leider gelten auch an vielen europäischen Stränden vor allem im Sommer strenge Regeln. Häufig dürfen Hunde nur an ausgewiesenen Abschnitten herumtollen, an anderen sind sie teilweise sogar an der Leine verboten. Sollten Sie Ihren Vierbeiner mit zum Strand nehmen, achten Sie darauf, dass er nicht permanent in der prallen Sonne liegen muss und bieten Sie ihm genügend frisches Wasser (also kein Meerwasser) an.

12. Möchten Sie mit Ihrem Hund wandern gehen?
Gemeinsam mit dem Menschen in der Natur unterwegs zu sein, das ist für viele Hunde das Schönste. Wenn Ihr Hund gesund ist, spricht auch nichts gegen längere Touren. Ihr Tierarzt hilft Ihnen einzuschätzen, wie weit ihr Hund pro Tag laufen kann. Je nach Gelände ist es ratsam, im Vorfeld über Pfotenschutz (z.B. Pfotenschuhe) nachzudenken.

13. Radtour mit Hund?
Auch bei Fahrradtouren müssen Sie nicht auf Ihren Hund verzichten. In einem Anhänger für Hunde kann Ihr Vierbeiner auch bei längeren Strecken dabei sein. Beispielsweise in Holland gibt es solche Anhänger an vielen Stellen sogar zu mieten. Je nach Kondition können die Hunde streckenweise natürlich auch laufen. In jedem Fall sollten Sie regelmäßige Pausen einplanen.

14. Ist eine Kanutour vielleicht etwas für Sie und Ihren Hund?
Eine weitere schöne Aktivität mit Hund: Kanufahren. Ob Tagesausflug oder Mehrtagestour, im Boot ist sicherlich ein Plätzchen für den Hund frei. Dafür sollte Ihr Hund aber nicht zu hektisch sein, um das Boot nicht zum Kentern zu bringen. Auch hier: Bitte Pausen einplanen, damit der Hund zwischendurch umherlaufen und sich lösen kann.

15. Und was, wenn Ihr Hund nicht mit in den Urlaub fahren soll?
Optimal ist es natürlich, wenn er die Zeit Ihres Urlaubs bei einer ihm bekannten Person verbringen kann. Zu Ihrer eigenen Sicherheit, sollten Sie ihn bereits vor dem Urlaub einmal auf Probe dort hinbringen. Ist das nicht möglich sollten Sie sich über gute Hundepensionen erkundigen und sie im Vorfeld genau überprüfen. Häufig können hier andere Hundehalter gute Tipps geben.

Stand: 14.06.2017, 12:11 Uhr