Richtiges Verhalten während der Brut- und Setzzeit

Richtiges Verhalten während der Brut- und Setzzeit

Die Brut- und Setzzeit – jedes Jahr bietet sie Stoff für hitzige Diskussionen zwischen Tierschützern, Jägern, Hundehaltern und Spaziergängern. Während Wildtiere ihre Jungen bekommen gelten besondere Regeln. Was Sie wissen sollten:

Wildtiere

Brut- und Setzzeit: Zeitraum
Die Brut- und Setzzeit dauert in den meisten Bundesländern für die Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli, in einigen beginnt sie bereits im März. In manchen Bundesländern gelten während dieser Zeit strengere Gesetze zur Leinenpflicht. Informationen zu den Bestimmungen im jeweiligen Bundesland gibt es bei den Behörden – unter anderem beim Ordnungsamt.

Brut- und Setzzeit: Zeitraum
Die Brut- und Setzzeit dauert in den meisten Bundesländern für die Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli, in einigen beginnt sie bereits im März. In manchen Bundesländern gelten während dieser Zeit strengere Gesetze zur Leinenpflicht. Informationen zu den Bestimmungen im jeweiligen Bundesland gibt es bei den Behörden – unter anderem beim Ordnungsamt.

Warum gelten während der Brut- und Setzzeit andere Regeln für Hundehalter?
Die Sonderregeln während der Brut- und Setzzeit gelten zum Schutz trächtiger Tiere und der Jungtiere. Sie sind durch jagende, aber auch schon durch stöbernde Hunde in Gefahr. Vertreibt ein stöbernder Hund beispielsweise brütende Vögel, so kann das Gelege auskühlen. Berührt er ein Jungtier nur, kann das ausreichen, um die erwachsenen Tiere durch den fremden Geruch so zu irritieren, dass sie den Nachwuchs verstoßen. Aus diesem Grund sollten Hunde im vakanten Zeitraum besonders gesichert werden – ganz gleich, was die Gesetze des Bundeslandes vorschreiben.

Welche Regeln gelten für Spaziergänger?
Bitte bleiben Sie auf den Wegen, damit Sie die Tiere nicht beim Brüten stören. Verängstigte Elterntiere könnten flüchten und ihren Nachwuchs zurücklassen.

Was tun, wenn man ein Jungtier findet?
Ein Rehkitz, Junghase oder Entenküken – scheinbar einsam und verlassen? Finger weg! Denn einsam sind diese jungen Tiere nicht. Ihre Mütter lassen sie zum Schutz vor Fressfeinden allein, halten sich aber meist in der Nähe auf. Fassen Sie das Jungtier an, ist die Gefahr groß, dass das Elterntier es aufgrund des veränderten Geruchs verstößt.

Was passiert, wenn man geltende Gesetze während der Brut- und Setzzeit missachtet?
Verstöße gegen Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit werden meist mit Bußgeldern geahndet. Kommt tatsächlich ein Tier zu Schaden, können sogar vier- oder fünfstellige Beträge fällig werden.

Was tun, wenn Sie (ganz gleich zu welcher Jahreszeit) ein Wildtier in Not finden?
Beobachten Sie die Situation aus der Ferne und greifen Sie nicht ein. Rufen Sie gegebenenfalls den örtlichen Tierschutz an. Die Mitarbeiter können Auskunft über Wildtierauffangstationen geben. Auch die örtliche Naturschutzbehörde kann ein guter Ansprechpartner sein. Oder natürlich der örtliche Jagdpächter.

Stand: 29.03.2017, 14:02 Uhr